Organisation

Katholischer Akademikerverband

Literatour.at

Robert Musil Literatur Museum (© Foto: Musilhaus / Bearbeitung: KHK)
Robert Musil Literatur Museum (© Foto: Musilhaus / Bearbeitung: KHK)

Bereits seit dem Jahr 2001 gibt es eine Kooperation mit dem Robert Musil Literatur Museum. Jedes Jahr werden mehrere junge, deutschsprachige Autoren eingeladen, um im Musil Haus aus ihrem Werk zu lesen.

In diesem Jahr haben wir folgende Schriftsteller für Sie eingeladen:

Donnerstag, 8. März, 19:30 Uhr
Maren Kames: Halb Taube Halb Pfau, Secession 2016

HALB TAUBE HALB PFAU ist eine Landschaft. Eine Landschaft, die erst erkundet werden muss, deren Grenzen erst gesucht werden müssen. Ein Ich macht sich auf, die Leere, das Weiß zu durchmessen, sich das Land anzueignen. Wie Schollen tauchen Texte auf und wieder ab, überlappen sich und driften wieder auseinander, verschieben das Bild oder lassen es zeitweise ganz verschwinden, um mit der Stille das Nichts auszuloten. Die Grenzen liegen außerhalb des Buches.

Maren Kames (geb. 1984, in Überlingen am Bodensee) studierte Kulturwissenschaften, Philosophie und Theaterwissenschaft, danach am Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim. 2013 gewann sie den 21. Open Mike. 2014 war sie Stipendiatin des Gargonza Arts Awards und eingeladen zum 18. Klagenfurter Literaturkurs. Sie lebt in Berlin. "Halb Taube, halb Pfau" ist ihr Debüt. (Quelle: Secession Verlag für Literatur)

 

Mittwoch, 11. April, 19:30 Uhr
Felix Kucher: Kamnik

Ein Auswandererroman voll kräftiger Bilder aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts und zwingender Dramatik, die die Lebensläufe der Protagonisten auf zwei Kontinenten schicksalhaft verknüpft.

Felix Kucher, geboren 1965 in Klagenfurt, studierte Klassische Philologie, Theologie und Philosophie in Graz, Bologna und Klagenfurt und ist Qualitätsmanager, Lehrer und Weinbauer. Er lebt und arbeitet in Klagenfurt und Wien. 2016 erschien sein erster Roman »Malcontenta« im Picus Verlag.

 

Rückblick

Die (nicht vollständige) Liste unserer Gäste aus vergangenen Jahren liest sich wie das "Who is Who" der deutschsprachigen Literatur.

2017
Arno RUSSEGGER und Erwin NEUWIRTH
Annette HUG
Theodora BAUER

2016
Bov BJERG
Sandra WEIHS
Daniel ZIPFEL
Thomas LANG


2015:
Sandra Gugic -Astronauten. Roman (C.H. Beck, 2015)
Markus Orths - Apokalypse für Anfänger, Roman (Schöffling & Co 2014)
Werner Rohner - Das Ende der Schonzeit (Lenos Verlag, 2014)
Christoph W. Bauer - Orange sind die Äpfel blau, HaymonVerlag, 2015

2014:
Gerhard HAMMERSCHMIED
Matthias MANDER
Heinz HELLE
Katharina HARTWELL

2013:
Lilian FASCHINGER
Isabella STRAUB
Olga GRJASVOWA
Silke HASSLER

2006:
Josef WINKLER
Ehrendoktorat der Universität Klagenfurt
Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung 2008
Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur 2007
Franz-Nabl-Preis der Stadt Graz 2005
Alfred-Döblin-Preis 2001
Berliner Literaturpreis 1996
Sonderpreis der Klagenfurter Jury beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1979

2005: 
Markus ORTHS
open mike der Literaturwerkstatt Berlin
Stadtschreiber von Schwaz (2001)
Förderpreis zum Literaturpreis der Stadt Marburg
Stipendium des Heinrich-Heine-Hauses der Stadt Lüneburg
Telekom-Austria-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Preis

2004:
Maja HADERLAP
Ingeborg-Bachmann Preis
Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten
Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch für Engel des Vergessens
Rauriser Literaturpreis für Engel des Vergessens
Ehrendoktorat der Universität Klagenfurt

2003:
Bestsellerautor Wolf HAAS
Wilhelm-Raabe-Literaturpreis der Stadt Braunschweig für Das Wetter vor 15 Jahren.
Bremer Literaturpreis

Thomas LANG
Ingeborg-Bachmann Preis

2002:
Julia SCHOCH
Preis der Jury beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb
Dresdner Stadtschreiberin
Nominierung zum Preis der Buchmesse und Platz 1 der SWR-Bestenliste

Antje RAVIC STRUBEL
Ernst-Willner-Preis, Klagenfurt
Förderpreis für Literatur der Akademie der Künste
Stipendium der Villa Aurora, Los Angeles
Marburger Literaturpreis
Hermann Hesse Preis; Rheingau Literaturpreis; Nominierung zum Preis der Leipziger Buchmesse

2001:
Gert JONKE
Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur
Kleist-Preis
Mehrere Nestroy-Preise etc.