Organisation

Bischöfl. Arbeitslosenfonds der KAJ-Kärntens - Kuratorium

Neue Modelle der Arbeit - Arbeit neu denken

Arbeiten wie noch nie?! Unterwegs zur kollektiven Handlungsfähigkeit

Zum nötigen Umbau der Arbeitsgesellschaft

Die Organisation der Arbeit ist aus den Fugen. Wir müssen weg von der Spaltung in entfremdete Industriearbeit, nicht anerkannte unbezahlte "weibliche" Reproduktionsarbeit und erzwungene Erwerbslosigkeit. Die Ausgrenzung von Millionen von Menschen innerhalb Europas ist das Symptom eines falschen Wirtschaftssystems. Maßnahmen wie Arbeitszeitverkürzung genügen allein nicht, auch die Diskussion ums Grundeinkommen mit all ihren Konsequenzen ist nur ein Teil-Modell, das die Grundzüge des Kapitalismus nicht hinterfragt. Die Menschen leiden unter unbefriedigenden Arbeitssituationen (der entfremdeten Industriearbeit, der nicht anerkannten unbezahlten Reproduktionsarbeit der Frauen sowie der erzwungenen Erwerbslosigkeit). Es braucht also einen grundsätzlichen Umbau. Die Lösung kann nur ein Gesellschaftsumbau sein, der bei den Ursachen ansetzt. Die Kritik am historisch Gewachsenen bildet den Humus für wünschenswerte Utopien und zeigt Wege zu einer anderen Art von Arbeit auf.

Doch wohin wollen wir gehen? Was erwartet uns? Wie entscheiden wir?

Dazu die Soziologin Sabine Gruber im Interview mit dem Geschäftsführer der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung Linz über ihr Buch „Arbeiten wie noch nie!?“ .... http://www.dioezese-linz.at/site/arbeitslosenstiftung/home/news/article/5321.html