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Internetredaktion der Diözese Gurk

Dienstleistung im missionarischen Geiste

Dankesfest für kirchliche Mitarbeiter(innen) mit Bischof Schwarz im Stift St. Georgen am Längsee

Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz hat am 13. Mai 2013, am Festtag des hl. Antonius von Padua, die Mitarbeiter(innen) der diözesanen Zentralstellen sowie der Betriebe und Institutionen des Bistums Gurk zur jährlich stattfindenden Dankesfeier in das Stift St. Georgen eingeladen. In seiner Predigt im Rahmen einer hl. Messe in der Stiftskirche bedankte sich der Kärntner Bischof zuerst bei den Kirchenbeitragszahler(innen), die mit ihrem Beitrag auch den Anspruch auf „Dienstleistungen“ verbinden, die von den kirchlichen Mitarbeiter(innen) lebensnahe erbracht werden. Der Bischof danke zugleich auch den kirchlichen Angestellten, dass sie an der Umsetzung des diözesanen Leitbildes „Mit Jesus Christus den Menschen nahe sein“ tatkräftig mittun. So habe z. B. das Bistum Gurk sich herausfordern lassen, „zukunftsfähig“ und „enkeltauglich“ zu wirtschaften.

Um mit Jesus Christus den Menschen nahe sein zu können, „müssen wir selbst uns von Jesus führen lassen“, betonte Bischof Schwarz. Es gelte, eine „Aufmerksamkeit für uns selbst“ zu entwickeln, damit neben der professionellen kirchlichen Dienstleistung auch noch Tugenden „eines missionarischen Herzens“ eingeübt werden. Aus unserer Verbundenheit mit Jesus Christus soll erfahren werden können, dass hier Gott spürbar sei, appellierte und motivierte der Bischof.
So wie Papst Franziskus sehr anschaulich forderte, dass die kirchlichen Verkünder „den Geruch der Schafe“ kennenlernen müssen, so seien auch die kirchlichen Mitarbeiter(innen) aufgefordert und herausgefordert, für die Menschen des Landes da zu sein, auch für die Menschen an der Peripherie der Gesellschaft, sagte Bischof Schwarz und ergänzte: „Wir müssen den anderen spüren lassen, dass wir geisterfüllte Menschen des Friedens sind.“

Generalvikar Dr. Engelbert Guggenberger dankte am Ende der hl. Messe Bischof Schwarz auch im Namen der Mitarbeiter(innen) für dessen vorbildlichen Einsatz für die Verkündigung der Frohen Botschaft und versicherte ihm, dass die kirchlichen Mitarbeiter(innen) ihn darin engagiert unterstützen.

Die musikalische Gestaltung des festlichen Gottesdienstes hatte der Viktringer Kirchenchor, geleitet von Mauricio Pergelier, übernommen. Es erklangen die „Missa serena“ von H. J. Rübben, das „Dextera Domini“ von Cesar Frank und die Bachkantate „Jesus, meine Freude“. Solisten waren Daniel Ammann (Trompete) und Almuth Eder (Querflöte). An der Orgel spielte Mauricio und sein Sohn Frederic Pergelier. Kantor war Christoph Mühlthaler.

Nach dem feierlichen Auszug zu Klängen von Georg Friedrich Händel, waren die Gäste eingeladen, die kulinarischen Schätze des Stiftsrestaurants zu genießen. Der schöne Sommertag komplettierte die gute Stimmung dieses Begegnungsfestes.