Organisation

Stift St. Georgen am Längsee

Weihnachten 2020

Weihnachtsgrüße aus dem Stift St. Georgen am Längsee

Stift St. Georgen am Längsee im Winter (Foto: Stift St. Georgen)
Stift St. Georgen am Längsee im Winter (Foto: Stift St. Georgen)

Woran soll ich denken, wenn ich frühmorgens erwache?
An die Sorgen und Nöte des kommenden Tages, an die Covid19-Pandemie!
An die vielen Menschen, die daran erkranken oder darunter wirtschaftlich leiden!
An alle Menschen, die mit mir verbunden leben oder an die Schönheit der Winterlandschaft…..!

Nein, ich will zuerst an dich, guter Gott, denken, der du in deinem Sohn Mensch wirst und den Menschen in der Talsohle oder auf der Hochschaubahn ihres Lebens Hoffnung gibst.
Gott, ich will an dich denken, der du durch mich anderen Menschen ein Licht von Weihnachten bringen kannst.

Ein Weihnachtsfest voll Freude, Begegnung und Hoffnung
sowie Gottes Segen und alles Gute für das Jahr 2021!

Msgr. Mag. Gerhard Christoph Kalidz
und das Team Stift St. Georgen am Längsee

Sollte es weiterhin nötig sein Distanz zu wahren und Abstand zu halten, so wünsche ich Ihnen dennoch täglich den einen guten Anruf, das eine gute Gespräch, die eine gute Begegnung!

WEIHNACHTSEVANGELIUM NACH LUKAS

"In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazareth in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade. Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Bethlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war."