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23. Juni: Österreichweiter Radiogottesdienst aus der Pfarre St. Ulrich bei Feldkirchen

 (© Foto: Peter Artl)
(© Foto: Peter Artl)

Klagenfurt, 19. 6. 13 (pgk). Am Sonntag, dem 23. Juni, überträgt der ORF von 10 bis 11 Uhr österreichweit im Regionalprogramm Ö2 die hl. Messe aus der Pfarrkirche St. Ulrich bei Feldkirchen. Dr. Kurt Udermann, seit 1. Jänner dieses Jahres Pfarrprovisor in Feldkirchen, St. Ulrich bei Feldkirchen, Tiffen und Radweg, wird den Gottesdienst zelebrieren. Musikalisch mitgestaltet wird die hl. Messe von Chor und Bläserquartett St. Ulrich (Gesamtleitung: Alois Gaggl) und dem Schülerchor der Volksschule St. Ulrich. An der Orgel spielt Christine Thalhammer. Zur Aufführung gebracht werden unter anderem Teile aus der „Missa brevis“ von Charles Gounod.
Für Pfarrer Udermann ist der Radiogottesdienst „eine besondere und schöne Herausforderung“, sei aber auch mit viel Arbeit und intensiver Vorbereitung verbunden. Er sei dankbar, so Pfarrer Udermann, in der Pfarre und im gesamten Pfarrverband große Unterstützung zu erfahren. „Es ist eine Freude, Menschen immer wieder zum Mittun und Mitarbeiten mobilisieren zu können und zu sehen, wie die Gemeinschaft gestärkt wird“, sagt der Feldkirchner Stadtpfarrer. Er sehe den Radiogottesdienst auch als Chance, „die Pfarre St. Ulrich mit dem kleinen Kirchlein am Hügel zu präsentieren“.

Die Pfarre St. Ulrich bei Feldkirchen gehört zum Pfarrverband Feldkirchen und zählt rund 1.000 Katholikinnen und Katholiken. Die Pfarrkirche St. Ulrich, auf einem markanten Felshügel am nördlichen Dorfrand gelegen,
ist eine romanische Chorturmkirche mit gotischen und barock veränderten Teilen. Das Kirchenensemble aus Vorhalle, Langhaus, gleich breitem Chorturm und Sakristei ist einheitlich mit Steinplatten gedeckt. Der Hochaltar (18. Jh.) reicht mit seiner Säulenarchitektur  über die ganze Schlusswand des Chores. Der vergoldete Tabernakel deutet mit seinen Ziermotiven Ähre und Traube, Brotkorb und Weinkrug auf die Gaben der Eucharistie. In der Bildnische steht ganz in Gold gefasst die Gestalt des Kirchenpatrons. Im Aufsatz zeigt sich die plastische Szene der Krönung Marias mit Zepter und prächtiger Krone. Die Bildnische des linken Seitenaltars (um 1670) wird von zwei Weinrankensäulen flankiert. Darin steht die Gestalt Marias mit Zepter und Krone auf der Sichel des Mondes. Der rechte Seitenaltar gleicht in Aufbau, Schmuck und Farbe dem linken. Die bemalte Schreinfigur stellt den hl. Georg als Drachentöter dar. An der linken Chorturmwand sind die Gestalten der Apostel Petrus, Paulus, Bartholomäus, Johannes und Jakobus zu sehen. Die Malerei der rechten Chorturmwand bildet mit den Figuren der hll. Thomas, Andreas und Michael gleichsam die Fortsetzung der gegenüber liegenden Apostelreihe. Die kreuzgewölbte, von Arkaden gestützte Orgelempore trägt einen mit barockem Rankenwerk eingefassten Orgelprospekt.