Organisation

Bistum Gurk

Menschwerdung

Das Bistum Gurk versucht Mitarbeitern immer wieder deutlich zu machen, dass es in diesem kirchlichen Betrieb um ein Leben nach dem Evangelium geht. Der innere Grundsatz im Miteinander ist es mit Jesus Christus den Menschen nahe zu sein. Wir beschäftigen uns mit Gott, der einerseits ein undurchdringliches Geheimnis ist und andererseits dem Menschen ähnlich ist. Gott schuf den Menschen als sein Ebenbild, als Mann und Frau schuf er sie. (Gen 1,27) In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden. Das Johannesevangelium formuliert das so:
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. (Joh 1,14)

Wappenspruch

Im Wappenspruch von Bischof Dr. Alois Schwarz wird der Begriff der Menschwerdung als zentrale Aufgabe zum Ausdruck gebracht:

„Et verbum caro factum est“ – „Und das Wort ist Fleisch geworden“ (Joh 1,14)

Mitarbeiterführung

Nach den Grundsätzen der christlichen Soziallehre sind in den Teilbereichen des Bistums Gurk Subsidiarität und Solidarität unverwechselbare Kennzeichen des kirchlichen Unternehmens. Das bedeutet, dass in den einzelnen Bereichen große Eigenverantwortlichkeit von den Mitarbeitern erwartet wird und gleichzeitig  eine Identifizierung mit dem kirchlichen Grundauftrag des Bistums Gurk erwartet wird.

Bistum Gurk als Arbeitgeber

Das Bistum Gurk ist ein seit Generationen für die Menschen der Region verlässlicher Arbeitgeber.  Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen identifizieren sich selbstbewusst mit ihrem Arbeitgeber. Manche Familien arbeiten schon in einigen Generationen in den Betrieben des Bistums Gurk.

Gestaltung von Struktur und Abläufen

Die Arbeitsabläufe sind in den jeweiligen Teilbetrieben so strukturiert, dass die Kirchlichkeitskriterien auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelebt werden können. (z.B. Teilnahme an Gottesdiensten, kirchlichen Feiern) Das berufliche Umfeld soll das Leben nach dem Evangelium fördern, indem die MitarbeiterInnen erfahren, was wirklich zählt. Wir sehen uns nicht nur der von uns zu erwarteten und zu erbringenden Leistung verpflichtet. Für uns zählt genauso der/die einzelne als Person. Das versuchen wir in der persönlichen Begegnung und der Gestaltung von besonderen Anlässen umzusetzen.

Kommunikation

In den internen und externen Kommunikationsabläufen zählen  das offene Gespräch, Wahrhaftigkeit und Respekt voreinander. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren sich gegenseitig im Interesse des gesamten Betriebes und fördern auch die Transparenz in den kirchlichen Anliegen nach außen. 

St. Georgener Manifest

Im St. Georgener Manifest wird zusammengefasst und proklamiert, in welcher Form das Bistum Gurk Wirtschaften und ethisch Führen versteht.