Organisation

Bistum Gurk

Hoffnung

Natur - Zeichen der Hoffnung (© Foto: Mag. Ingrid Strießnig)
Natur - Zeichen der Hoffnung (© Foto: Mag. Ingrid Strießnig)

Das Bistum Gurk arbeitet und wirtschaftet in der Form, dass die Hoffnung auf ein Leben in Fülle für die Menschen in Erfüllung geht. Es geht um den Menschen in seiner leiblich-seelischen und spirituellen Verfasstheit. Dabei sollte der Arbeitsplatz sinnstiftend wirken.

„ … ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10) 

Das Bistum Gurk möchte ein gesellschaftspolitisches Signal setzen. Es zeigt der Umgebung, dass es den wirtschaftlichen Erfolg nicht beeinträchtigt, wenn man Menschen eine Chance zu arbeiten gibt, die sonst vielleicht keinen Arbeitsplatz finden würden. Das Unternehmen schöpft für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hoffnung, denn durch das verbesserte Sozialverhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommt es zu einer positiven Auswirkung des Unternehmensgewinns.
Durch ganz konkrete Projekte möchte das Bistum Gurk richtungsgebende Impulse setzen:

  • Konkrete Zusammenarbeit mit Sozialeinrichtungen (Zusammenarbeit mit Neustart – Bewährungshilfe)
  • Arbeitsplatzsicherung: Das Bistum Gurk sichert Arbeitsplätze im ländlichen Raum und schafft so Lebensmöglichkeiten für Familien und Generationen.
  • Praktikumsplätze für Menschen mit besonderen Bedürfnissen
  • Projekt: Verantwortung zeigen – Das Bistum ist richtungsgebend für eine neue Form des Wirtschaftens. In diesem Projekt geht es darum, den teilnehmenden Unternehmen die soziale Verantwortung von Betrieben aufzuzeigen.
  • Geplant: Lebensräume für Jung und Alt
    Das Bistum Gurk bemüht sich derzeit um das Konzept „Lebensräume für Jung und Alt“.  Dies geschieht in der Zusammenarbeit mit der Stiftung Liebenau in Deutschland. Die private kirchliche Stiftung Liebenau ist die größte Sozialeinrichtung der Diözese Rottenburg-Stuttgart und als Gesellschafterin Eigentümerin der St. Anna-Hilfe und drei weiterer gemeinnütziger Gesellschaften, die Einrichtungen für behinderte Menschen, eine Klinik und ein Berufsbildungswerk für lernbehinderte Menschen betreiben. Die Stiftung weist seit mehr als hundert Jahren praktizierte Sozialarbeit auf.
    In Klagenfurt soll nun „Lebensräume für Jung und Alt“ entstehen. Das bedeutet, dass ein Wohnblock in der Größe von 40 bis 60 Wohnungen für Jung und Alt geschaffen werden soll. Es geht darum, dass ältere Menschen möglichst lange selbst tätig und verantwortlich sein können. Dazu kommt auch eine Vernetzung der Wohnungsmieter, bzw.-eigentümer untereinander. Menschen, die in diesen Wohnungen ihren Lebensraum suchen, können einander begegnen in Festen und Feiern, in der Sorge füreinander, in der Qualität eines neuen Umgangs miteinander nach den christlich sozialen Werten.