Organisation

Diözesanbischof

Gedenkgottesdienst für Bischof Paulitsch

Am 16. Juli feierte Diözesanbischof Dr. Josef Marketz gemeinsam mit vielen Pilgern und Priestern die Gedenkmesse von Fürstbischof Jakob Peregrin Paulitsch in der Pfarre Klagenfurt St. Ruprecht.

Als Einstimmung auf den Gottesdienst referierte Diakon Dr. Siegfried Muhrer vor vielen Interessierten im Pfarrhof über das Leben des Fürstbischofs Paulitsch.

Diözesanbischof Dr. Josef Marketz sprach dann in seiner Predigt von einem Seelsorger, der vor allem für die Menschen da war, die am Rande der Gesellschaft gestanden sind. Bischof Paulitsch initierte viele Stiftungen für Medikamente für Bedürftige, für Witwen, Waisen und mittellose Schüler und Bischof Marketz dankte auch den Verantwortlichen Norbert Zuffer und Renate Bohrisch mit ihren Teams für die Aufrechterhaltung des Gedenkens dieses Bischofs.

Zum Abschluss des Gottesdienstes segnete Diözesanbischof Dr. Josef Marketz die Gedenktafel von Bischof Jakob Paulitsch, wo er auch begraben ist. Im Anschluss lud Provisor Mag. Gabriel Girardi alle noch in den Pfarrhof zu einer Agape ein. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Trio Drava und Kantor Alexander Samitsch.

Allen ein herzliches Danke die zum Gelingen dieser Feierlichkeiten beigetragen haben.

Jakob Peregrin Paulitsch, 1751 in Glainach im Rosental geboren, wurde 1774 zum Priester geweiht. 1777 wurde er Subdirektor des Priesterhauses, sechs Jahre später Stadtpfarrer der Klagenfurter Pfarre St. Peter und Paul. Erzherzogin Maria Anna, die Schwester Kaiser Josephs II., die seit 1781 in Klagenfurt lebte, berief Paulitsch als Hofpfarrer in die von ihr unterstützte Elisabethinenkirche. 1792 wurde Paulitsch als seit langer Zeit erster Nichtadeliger in das Gurker Domkapitel berufen.
1809 wurde Paulitsch von Bischof Salm zum Generalvikar ernannt, 1818 folgte die Ernennung zum Dompropst der unter dem Patronat des Kaisers stehenden Dompropstei von Gurk. Am 30. Mai 1824 wurde Paulitsch zum Bischof geweiht. Er war somit seit 352 Jahren der erste aus Kärnten gebürtige Bischof von Gurk. Am 5. Januar 1827 verstarb Bischof Paulitsch und wurde auf dem Klagenfurter Friedhof St. Ruprecht in der Grabstätte des Domkapitels begraben. Bischof Paulitsch gilt als Wohltäter der Armen und Kranken. Am 5. Januar 1827 verstarb Bischof Paulitsch und wurde auf dem Klagenfurter Friedhof St. Ruprecht in der Grabstätte des Domkapitels begraben.