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Schöpfungstag und Schöpfungszeit, © Foto: CC0 - pixabay

31.08.2017

Eine "Auszeit" für die Schöpfung

Mit dem “Tag der Schöpfung” am 1. September beginnt die sog. “Schöpfungszeit” die bis zum 4. Oktober (Hl. Franz v. Assisi) dauert.

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Schöpfungstag und Schöpfungszeit

 
 
 

Veröffentlicht von:

Internetredaktion/KHK

Die menschliche Verantwortung für die gesamte Schöpfung - Ein Plädoyer für einen umweltschonenden Lebensstil

Bei Esbjerg an der Nordsee: Vier Männer schauen in die Ferne auf das weite Meer, zu ihren Füßen blühen Blumen., © Foto: Internetredaktion - KH Kronawetter

Bei Esbjerg an der Nordsee: Vier Männer schauen in die Ferne auf das weite Meer, zu ihren Füßen blühen Blumen. (© Foto: Internetredaktion - KH Kronawetter)

Der 1. September wird von den christlichen Kirchen als "Tag der Schöpfung" begangen, um damit die Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfergott und die Verantwortung für die gesamte Schöpfung zum Ausdruck zu bringen. Zugleich eröffnet dieser Schöpfungstag traditionell die bis zum 4. Oktober, dem Fest des heiligen Franziskus, dauernde „Schöpfungszeit“. Die christlichen Kirchen in Österreich rufen aus diesem Anlass zu einem bescheideneren und nachhaltigeren Lebensstil auf, „denn jeder und jede Einzelne kann etwas zur Bewahrung der Schöpfung beitragen und damit auch die Auswirkungen des Klimawandels mildern“, appelliert Ernst Sandriesser, der Sprecher der diözesanen Umweltbeauftragten in Österreich.

Eine Zeit der Muße und Ruhe als Chance begreifen

Die Liebe zu Gott und die Dankbarkeit für das Geschenk des Lebens sollen die Menschen motivieren, ihre Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung verstärkt wahrzunehmen und ein „Gespür" für die Schöpfung zu entwickeln. Damit im Zusammenhang stehen moralische Grundhaltungen wie Solidarität, Verantwortung, Gerechtigkeit, Askese und Umkehr. Der „Tag der Schöpfung“ und auch die anschließende „Schöpfungszeit“ soll als eine Zeit der Muße und Ruhe verstanden werden. Als Chance für eine „schöpferische Pause“ und für die bewusste Entscheidung, „Böses zu unterlassen", indem zum Beispiel Energie nicht verschwendet, die Luft mit dem Auto nicht verpestet oder auch kein Fleisch aus Massentierhaltung gegessen wird.

Ökumenisch engagierte Menschen haben schon vor Jahren zu Recht „Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung" als zusammenhängende und überlebens-notwendige Arbeitsfelder erkannt. Wie lässt sich der „Tag der Schöpfung" nun in das katholische Kirchenjahr einfügen? - Nach der Sommerpause beginnt im September wieder ein neues Arbeitsjahr. In den Pfarren wird am Beginn des Herbstes mit großer Dankbarkeit das Erntedankfest gefeiert und am 4. Oktober gedenkt die katholische Kirche dem Hl. Franziskus, der ja auch der Patron der UmweltschützerInnen ist.

Anregungen für jeden einzelnen und für Pfarren

Das diözesane Referat für Schöpfungsverantwortung hat einige Tipps und Veranstaltungsvorschläge parat. Mehr erfahren Sie >> HIER.


Weitere Informationen zum Thema inkl. Arbeitsunterlagen enthalten Sie auch auf der Website www.schoepfung.at