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Hemmapilgerweg

 
 
 

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Schon Jahrhunderte lang sind Pilger unterwegs nach Gurk zum Grab der Heiligen Hemma. Diese von Kärnten und Slowenien verehrte Heilige ist selbst noch heute – sie lebte vor ungefähr 1000 Jahren – Wegweiserin und Vorbild für viele Menschen.

Auf dem Hemmapilgerweg unterwegs ..., © Foto: Foto: KHK

Auf dem Hemmapilgerweg unterwegs ... (© Foto: Foto: KHK)

Ausgehend von der Idee die Tradition der Krainerwallfahrt, diese bestand bereits 1607, wieder aufleben zu lassen, wurden 2002 die ersten Weichen für den Hemmapilgerweg gestellt. Dieser Pilgerweg nach Gurk lädt Pilger ein, auf rund 800 km, den Spuren der Hl. Hemma folgend, sich gemeinsam oder alleine auf den Weg nach Gurk und auf eine innerliche und äußerliche Reise zu begeben.

 

Heute führen bereits sieben markierte Routen zum Grab der Hl. Hemma.

  • 1. Route: Sveta Ana (Loiblpass) - Gurk
  • 2. Route: Črna na Koroškem - Gurk
  • 3. Route: Admont - Gurk
  • 4. Route: Turrach - Gurk
  • 5. Route: Millstatt - Gurk
  • 6. Route: Ossiach - Gurk
  • 7. Route: Karnburg – Gurk

 

Kirchen entlang der Hemma-Pilgerwege mit Bezug zur Heiligen Hemma

Auf dem Hemma – Pilgerweg von Sveta Ana nach Gurk finden sich in der Pfarrkirche Klagenfurt – St. Hemma mehrere Hemma – Darstellungen, unter anderem eine moderne Hemma von der Künstlerin Barbara Möseneder. Im Dom von Maria Saal wird die Hemma in einem Glasfenster rechts neben dem Hochaltar dargestellt.
In der Stiftskapelle in St. Georgen am Längsee findet man eine geschnitzte Hemma Statue.
Eine weitere Hemma - Darstellung befindet sich im Relief an der Chornordseite in der Pfarrkirche in Lieding. Im Dom zu Gurk wird der Bezug zur Heiligen Hemma gleich mehrfach sichtbar, und zwar in Reliefs, Bildern und vor allem in der Krypta.
Auf dem Weg von Črna nach Gurk begegnet der erste Hemma – Bezug in der Pfarrkirche Bleiburg/ Pliberk, in der moderne Glasfenster von Mag. Karl Vouk zu sehen sind. (siehe Foto 3)
St. Hemma/ Sveta Ema (Filialkirche von Globasnitz am Hemmaberg) zeigt Wandmalereien und Tafelmalereien aus dem 17. Jahrhundert.
Hinweis:     Immer wieder wird fälschlicherweise behauptet, dass in Stein im Jauntal/ Kamen v Podjuni die Heilige Hemma zu sehen ist. Dort befinden sich KEINE Hemma – Darstellungen.
Da man nicht genau wusste, wer die Eltern der Hl. Hemma waren, kann man auch nicht eindeutig feststellen, ob die Hl. Hildegard von Stein wirklich die Tante der Hl. Hemma gewesen ist.
In Zeltschach ist zwar der Verwandtschaftsbezug zur Herkunft der Hl. Hemma gegeben, aber KEINE Hemma – Darstellung zu sehen.
    
Text :  Andrea Enzinger