Diözesanbischof
Dr. Alois Schwarz

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Filialkirche Tangern

 
 
 

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Pfarradmin / VR

Filialkirche St. Petrus in Tangern, © Foto G. Peda

Filialkirche St. Petrus in Tangern (© Foto: G. Peda)

Gottesdienstzeiten:
Sommerzeit: jeden Donnerstag um 19:00 Uhr
Winterzeit: jeden Donnerstag um 18:30 Uhr

Patrozinium: 29. Juni

Der Ort liegt oberhalb von Seeboden und scheint bereits zwischen 1065/75 als „Togarun" in Quellen auf.
Die Kirche wird wesentlich später, erstmals 1444, urkundlich erwähnt. 1513 ist sie als Kaplanei von Lieseregg ausgewiesen. Der 1807 wegen seines schlechten Zustands bereits aufgegebene Kirchenbau konnte 1853 durch Sanierungsmaßnahmen doch noch gerettet werden. 1896 wurde das kleine Kirchlein von Lieseregg als Filiale an Treffling abgegeben.
Der heutige Kirchenbau entstand um 1700 mit entsprechenden Veränderungen in der Sanierungsphase 1853/54. 1999 wurde der Vorplatz grundlegend umgestaltet und lädt nun zum Verweilen ein. Neben einem Gedenkstein für den 1895 in Tangern geborenen Heimatdichter Franz Podesser schließen sich zwei gerundete, durch Stufen verbundene Plätze mit Brunnen, Sitzbänken und einem Denkmal aus grünem Granit an. Mit einem Münzeinwurf in der überdachten Kirchenvorhalle kann man die vom Künstler Thomas Györi geschaffene steinerne Sängergruppe musikalisch zum Leben erwecken. Erinnert wird durch diese launige Idee an den Reichtum der hiesigen Sängertradition.
Das Kirchlein präsentiert sich als traditioneller einfacher Bau mit Satteldach und hölzernem Dachreiter mit Spitzgiebelhelm. Eine niedrige abgewalmte Vorhalle mit gemauerter Brüstung, Eckstützen und Holzpfosten prägt den Eingang. Östlich fügt sich ein Chor mit 5/8-Schluss an. Im Inneren wird der kleine Saalraum mit flacher Decke seitlich durch je ein Rundbogenfenster belichtet. Der gewölbte Chor bildet anders als der Außenbau innen abschließend ein Halbrund.
Das wichtigste Ausstattungsstück ist der barocke, auf 1714 datierte Hochaltar mit einem nachträglich angefügten Rokoko-Tabernakel. Marmoriert und reich vergoldet gibt er zwischen einem mit Weinreben umrankten Säulenpaar und seitlichen Zierranken mit Fruchtgehängen das Bildnis des Kirchenpatrons Petrus wieder. Das stark gedunkelte Ölbild stellt den reuigen Heiligen auf den Knien betend nach seiner Verleugnung Christi dar, woran der Hahn im Hintergrund erinnert. Im ovalen Aufsatzbild ist der Sturz des Saulus vom Pferd vor seiner Bekehrung zum Paulus zu sehen.
Weitere Bilder des 19. Jh. zeigen eine Maria-Hilf-Darstellung mit den Erzengeln Michael und Raphael, eine Weihnachtsszene, die schmerzhafte Muttergottes und das Schmerzenshaupt Christi, eine Dreifaltigkeit mit brennendem Herzen sowie ein Votivbild mit den Bauernheiligen Wendelin und Leonhard.
Das Bild des Lokalheiligen Domitian (19. Jh.) befindet sich heute im Stiftsmuseum Millstatt.
 

 

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