Diözesanbischof
Dr. Alois Schwarz

Bischof Dr. Alois Schwarz

Et verbum caro factum est
Und das Wort ist Fleisch geworden

Anleitung

Sie haben Fragen oder Anregungen und wollen mit uns in Kontakt treten? Verwenden Sie einfach das Kontaktformular auf der rechten Seite, füllen Sie die Felder aus und klicken Sie auf “Senden“.

SCHLIESSEN

Kontakt

Ihre E-Mail an: Lieseregg

 

 

Filialkirche “St. Laurentius”

 
 
 

Veröffentlicht von:

Pfarr-Admin / MaPo

in Lieserhofen

Filialkirche "St. Laurentius" in Lieserhofen, © Foto P.W.Mach

Filialkirche "St. Laurentius" in Lieserhofen (© Foto: P.W.Mach)

Patrozinium St. Laurentius: 10. August

Die kleine Kirche wird 1640 erstmals urkundlich erwähnt und zeigt sich als ein Bau des 17. Jh. Am Hühnersberg unweit der alten Römerstraße gelegen, ist sie durch ihre exponierte Hanglage weithin sichtbar. Ein steiler Fußweg führt an 14 Kreuzwegstationen (1846) vorbei hinauf zur Kirche. Die Kreuzwegbilder von Hans Freudenschuss stammen aus den 30er Jahren des 20. Jh. Erst 1958 wurde der südwestliche Turm an das ursprünglich mit einem hölzernen Dachreiter errichtete Gotteshaus angefügt. Der einschiffige Kirchenbau mit halbrunder Apsis und rotem Ziegeldach ist heute in zartem Gelb gehalten. Während die Apsis möglicherweise auf einen romanischen Vorgängerbau zurückreichen könnte, stammt die Ausstattung weitestgehend aus der 1. Hälfte des 17. Jh. 1985 und zuletzt 1998 restauriert, zeigt sich das Kirchlein heute wieder in gutem Zustand.


Das Innere wirkt zunächst nüchtern. An das flach gedeckte Langhaus mit Rundbogenfenstern und gemalten Marmorsäulen an den Wänden fügt sich der eingezogene Chorbogen mit dem überwölbten Chor. Auch hier vermitteln gemalte Marmorarchitekturen den Eindruck großer Pracht.
Der Hochaltar mit marmoriertem Säulen-Pilaster-Paar und aufgebrochenem Segmentbogengiebel ist mit Puttenfiguren und einer Relieffigur Gottvaters im Strahlenkranz geschmückt. Für den Altar existieren fünf Altarblätter, die im Laufe des Kirchenjahres entsprechend gewechselt werden: Neben der qualitätsvollen Pietà-Darstellung auf Golgatha mit Johannes Evangelist, die wie der Altar ins 18. Jh. zu datieren ist, haben sich die Geburt Christi, Herz Jesu und Herz Maria erhalten. Diese ohne Grundierung auf Leinwand in Art der Tüchleinmalerei geschaffenen Bilder stammen stilistisch aus dem Anfang des 20. Jh.


Eine marmorierte Kanzel rechts vor dem Chorbogen gibt sich mit goldenen Schleifen und Gehängen am Korb klassizistisch. Daneben und gegenüber stellen zwei Ikonenbilder den segnenden Christus und Maria mit dem Kind auf Wolken vor Goldgrund dar. Links ergänzen eine Figur der Lourdes-Madonna und eine durch ihr hohes Alter bemerkenswerte Glocke des 13./14.Jh. die Ausstattung. Zwei großformatige barocke Ölbilder der 1. Hälfte des 18. Jh. zeigen an der Nordwand den hl. Georg im Kampf mit dem Drachen, gegenüber den Kirchenpatron Laurentius vor dem Märtyrertod auf dem Rost.
 

Gottesdienstzeiten:
Von Aschermittwoch bis zum Lieserhofner Erntedankfest (immer bis zum 2. Sonntag im Oktober) findet die hl. Messe jeden Donnerstag um 09:00 Uhr statt.

Go to top