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09.03.2017

Bilder von Jugendmesse

St. Paul ob Ferndorf, 19.02.2017

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Donnerstag

09.03.2017

Liebt eure Feinde

 
 
 

Veröffentlicht von:

Katholische Jugend / LO

Jugendgottesdienstreihe im Dekanat Spittal an der Drau

© Foto Pfarre St. Paul ob Ferndorf

(© Foto: Pfarre St. Paul ob Ferndorf)

Unter diesem Motto feierten die Pfarre St. Paul ob Ferndorf eine Jugendmesse. Alle Jugendlichen aus dem Dekanat Spittal waren dazu eingeladen. Gemeinsam mit der Firmgruppe vor Ort war es den Mitwirkenden ein Anliegen, den Anwesenden das Evangelium nahe zu bringen. Der Kerngedanke waren die Worte Jesu „Liebt eure Feinde“. In der Bergpredigt verkündet er: „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet…“ Das bedeutet: Fort von „Auge für Auge und Zahn für Zahn“ (im heutigen Sprachgebrauch mancherorts gängiger als „Auge um Auge und Zahn um Zahn bekannt).

Umdenken und neu handeln

Dieses neue Gebot von Jesus ruft in manchen gemischte Gefühle hervor. Warum soll ich jenen verzeihen, die mich verletzt, enttäuscht oder falsch behandelt haben? „Auge für Auge und Zahn für Zahn“…klingt berechtigt, aber für Jesus ist ein wichtiges Anliegen, dass wir in Frieden miteinander leben und das Böse, das sich in Form von Wut, Haß und Gewalt zeigt, durch das Gute überwinden. Diese Botschaft wurde von den jungen Menschen, die die Messe gestalteten, durch Texte und Lieder weitervermittelt. Ziel ist, unser starres Denksystem zu „entkrampfen“ und umzudenken. Das kann uns neue Perspektiven eröffnen, Pfade zu neuem Handeln und Leben.

Die Kunst, den Feind zu lieben

Im „Vater unser“ heißt es: „…vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ Das heißt ebenso: Liebe deine Feinde! Nur so wird Uneinigkeit überwunden, Mauern niedergerissen, und eine wahre Gemeinschaft kann entstehen. Ist es schwer? Ist es mühsam? Ein Ding der Unmöglichkeit? Nur Mut! Seinen Feind zu lieben, ist wahrhaft eine große Kunst. Tun wir die ersten Schritte, wird uns Gott mit Sicherheit helfen.