Diözesanbischof
Dr. Alois Schwarz

Bischof Dr. Alois Schwarz

Et verbum caro factum est
Und das Wort ist Fleisch geworden

Anleitung

Sie haben Fragen oder Anregungen und wollen mit uns in Kontakt treten? Verwenden Sie einfach das Kontaktformular auf der rechten Seite, füllen Sie die Felder aus und klicken Sie auf “Senden“.

SCHLIESSEN

Kontakt

Ihre E-Mail an: Dekanat Spittal an der Drau

15.03.2017

Bilder von Jugendmesse

Messner/Sommeregger

FOTOGALERIE
Multimediabereich ausblenden

Mittwoch

15.03.2017

“Glücksmomente”

 
 
 

Veröffentlicht von:

Katholische Jugend / LO

Jugendmesse in Paternion- anschließend Fastensuppe

© Foto Philipp Sommeregger

(© Foto: Philipp Sommeregger)

Der Gottesdienst am 12. März 2017, dem 2. Fastensonntag, wurde durch Jugendliche des Dekanates, unter der Leitung von Lisa Oberberger, mitgestaltet. Das bereits 2015 von den Jugendlichen gestaltete Fastentuch hängt heuer in der Fastenzeit wieder in unserer Pfarrkirche. 

Glücksmomente

Die Begrüßung zu Beginn des Gottesdienstes, vorgetragen durch einen Jugendlichen: Herzlich willkommen zur heutigen Jugendmesse hier in der Pfarrkirche in Paternion. Sie steht unter dem Motto "Glücksmomente". Jesus führt uns im heutigen Evangelium auf einen hohen Berg und den Freunden Jesu wurde ein tiefes Glück zu teil. Ich habe heute Dinge mitgebracht, die man als Bergsteiger bzw. zum Bergsteigen gut gebrauchen kann:

  • Der Bergsteiger braucht auf seinem Weg gute Schuhe, um Halt zu finden.
  • Er braucht einen Rucksack, damit er alles Notwendige mitnehmen kann.
  • Und er braucht auf seinem Weg ein Seil, damit er mit seinen Freunden verbunden bleibt.

Eine Bergtour können wir oft mit unserem Leben vergleichen.

Zufriedenheit im Leben

Die Fürbitten wurden von den Jugendlichen vorgetragen, es wurden schöne Lieder gesungen und Matthias Scherzer aus unserer Pfarre hat die Kommunion mit seiner Posaune musikalisch umrahmt. Nach der Kommunion wurde noch die Geschichte des Mannes mit einer handvoll Erbsen vorgetragen: Es geht dabei um einen weisen Mann, der in seinem Leben nicht viele Besitztümer hatte. Im hohen Alter war er alleine, denn seine Frau war verstorben und seine Kinder sind in die weite Welt gezogen. Trotzdem wachte er jeden Morgen mit einem Lächeln im Gesicht auf und schlief mit einem Lächeln wieder ein. Seine Zufriedenheit beeindrucke die Leute so sehr, dass sie ihn fragten, was ihm denn solche Freude bereitet.

"Jeden Morgen nehme ich eine handvoll Erbsen und lasse sie in meine Hosentasche fallen! In die linke Hosentasche! Und dann, wenn mir am Tag etwas Freude bereitet, und ist es nur eine Kleinigkeit, nehme ich eine Erbse aus meiner linken Hosentasche und stecke sie in die rechte Tasche. Jeden Glücksmoment zähle ich also mit meinen Erbsen und wenn ich am Abend zu Bett gehe, schaue ich in meine rechte Hosentasche. Am Anfang hatte ich nicht viele Erbsen in der rechten Hosentasche, doch mit der Zeit wurden es mehr. Die frische Luft am frühen Morgen, das Vogelgezwitscher in den Bäumen, das Kinderlachen, die Unterhaltung mit einem guten Freund: Immer nehme ich eine Erbse aus der linken Tasche und stecke sie in die rechte. Auch wenn ich am Abend nur eine Erbse in meiner Hosentasche finde, war es ein gelungener Tag, denn ich war glücklich. Ich erinnere mich bei jeder Erbse an das schöne Ereignis am Tag und schlafe zufrieden ein."

Fastensuppe

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es anläßlich des Familienfasttages wieder eine Fastensuppe. Zubereitet wie in den Vorjahren von den Frauen der Gruppe "Mitten im Leben". Der gesamte Erlös der freiwilligen Spenden wird an die Katholische Frauenbewegung überwiesen.

Ein herzliches Vergelt's Gott an Lisa Oberberger und die Jugendlichen des Dekantes für die Mitgestaltung des Gottesdienstes und ebenso an die Frauen der Gruppe "Mitten im Leben" für die Zubereitung der Fastensuppe.