(© Foto: S. Petrović)
Aufgabe des Dekanatsrates war es Aktivitäten zu schaffen damit die Pfarren unseres Dekanates und die Pfarrgemeinden noch enger zusammenrücken und der Gemeinschaftsgedanke intensiviert wird. Wie uns erfahrene Chemiker lehren, kann dies nicht am „grünen Tisch“ erfolgen, sondern muss durch Versuche umgesetzt werden. Und sie haben recht.
Heuer beim 4. Dekanats-Gebets-Wandern konnte man dies ganz augenscheinlich feststellen. Die freudige Begrüßung vieler Teilnehmer, die bereits mehrmals aktiv dabei waren, zeigten, dass das kleine Pflänzchen unserer Idee sich langsam entwickelt. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn doch mehr Teilnehmer dabei wären – aber wir wollen keine Großveranstaltung aufziehen, sondern unserer Dekanatsgemeinschaft die Möglichkeit bieten, unser Dekanat Krappfeld, seine Kirchen, unsere wunderschöne Landschaft, vor allem aber die Menschen unserer Gemeinschaft kennen zu lernen und dabei die Glaubensräume Krappfeld und Görtschitztal noch enger zusammenzuführen.
Nicht mehr und nicht weniger. Erfreulich ist festzustellen, dass unsere Idee angenommen wird und wir bei dieser spirituellen Wanderung Einiges auf- und annehmen können, was in unserer heutigen, schnelllebigen und vielfach auch unpersönlichen Zeit nicht mehr so selbstverständlich ist .....
- Gemeinschaft erfahren ..... ist ein großes Anliegen dieser Gebetswanderungen. Und das konnte man auch heuer wieder feststellen, denn wann hat man schon Zeit ein paar Stunden sich intensiver mit Leuten zu unterhalten, mit denen man nur ab und zu oder aber bisher noch nie zusammen gekommen ist.
- Gebetsformen kennenlernen.... das ist der Zusatznutzen, den wir alle sehr gerne genossen haben.
- Pfarrgrenzen überschreiten ..... Das passiert so nebenbei , denn es ist zweitrangig, weil wir uns innerhalb unseres Dekanates bewegen. Auch heuer war es wieder so, dass man in Orten und Kirchen war, an denen man schon oft vorbeigefahren ist – aber sich noch nie die Zeit genommen einzukehren.
- Gastfreundschaft geniessen ..... das nimmt an Intensität zu und ist kaum mehr zu überbieten.
- Das Frühstück in Eberstein, die Agapen in St. Oswald, Mirnig oder in St. Walburgen – wir wurden verwöhnt nach Strich und Faden.
- Danke Allen, die für diese Bewirtung gesorgt haben – Ihr verdient einen 5*****-Dank.
Mit dieser 4. Gebets-Wanderung haben wir schon den Großteil der Pfarr- und Filialkirchen unseres Dekanates besucht und besichtigt. Und wie in den Vorjahren durften wir auch heuer wieder feststellen, welche Kostbarkeiten und Kleinode sakraler Kunst wir in unserem Dekanat doch haben.
Ein kurzer Rückblick auf unsere bisherigen Gebetswanderungen:
Die 1.Wanderung begannen wir in St. Stefan/Krappfeld, und von dort nach Untermarkt, St. Gertruden, Maria Hilf, Wieting, und Klein St. Paul.
Bei unserer 2. Tour (die damals noch längste Strecke) hatten wir den Weg von Althofen nach Silberegg, Krappfeld, Klementen, St. Stefan, St. Willibald, St. Florian und Eberstein zu bewältigen.
Im Vorjahr bei unserer 3. Gebetswanderung von Guttaring nach Deinsberg entlang des Bergrückens des Waldkogelzuges nach Maria Waitschach und einem nach einer Seilschaft erfordernden Abstieges nach Hüttenberg, waren „hochalpine“ Qualitäten gefragt.
Heuer haben wir uns daher auf die „sanften“ Westhänge der Saualpe gewagt und unsere Route im Gemeindegebiet der Marktgemeinde Eberstein gewählt.
Die Stationen unserer Dekanats-Gebets-Wanderung 2011…………….
Reinhard Primavesi

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