Pfarre

Maria Saal

Pfarre Maria Saal auf ökologischer Spur

Umwelt - Schöpfungsverantwortung - Nachhaltigkeit. Gesundheit: Seele - Geist - Körper

Maria Saal im Frühling (© Foto: Archiv Pfarre)
Maria Saal im Frühling (© Foto: Archiv Pfarre)

Die Pfarre begibt sich jetzt bewußter auf die ökologische Spur. Was im Großen ereicht werden soll, muss im Kleinen beginnen. Ende Februar konstituierte sich ein Stammtisch im Pfarrhof, der sich um Bodengesundheit mit effektiven Mikroorganismen beschäftigt. Es ist gedacht in weiteren Arbeitskreisen sich mit dem Thema Umwelt – Schöpfungsverantwortung – Nachhaltigkeit. Gesundheit: Seele – Geist – Körper intensiv auseinander zu setzten. Dieses grobe Konzept soll in Zusammenarbeit mit dem Umweltbeauftragten der Diözese Mag. Ernst Sandriesser mit Leben erfüllt werden. Ziel ist das Umweltmanagmentsystem EMAS (das Unternehmen dabei hilft, ihren betrieblichen Umweltschutz eigenverantwortlich und kontinuierlich zu verbessern) als Norm in der Pfarre zu verankern.

Um diese Agenda kümmert sich mit anderen Diakon Mag. Martin Bliem.
„Erweitern sollten wir unseren Horizont und unsere Aufmerksamkeit auf alle Geschöpfe unserer Mit- und Umwelt und besonders auf unsere Erde, denn unsere Erde ist krank, wie immer mehr Fachleute überzeugt sind. Die Krise des Systems Erde hat eine globale Dimension unfassbaren Ausmaßes erreicht.
Die Ethik der heute herrschenden Gesellschaft ist utilitaristisch und anthropozentrisch egoistisch. Der Mensch heute geht davon aus, dass alles auf ihn hin ausgerichtet ist. Er hält sich für den Herrn und Eigentümer der Natur, die dazu da ist, seine Bedürfnisse zu befriedigen und seine Wünsche zu erfüllen. Eine solche Einstellung führt zur Gewalt und zur Vergewaltigung sowohl der Menschen als auch der Natur.
Eine vielleicht provokante These: Was heute weltweit verbreitet werden muss, sind weniger Kapital, weniger Markt, Wissenschaft und Technik als vielmehr und grundsätzlich Solidarität mit allen lebenden Wesen, angefangen mit den Gefährdeten, weiters mehr Wertschätzung, Einfühlungsvermögen und Anteilnahme, Behutsamkeit, ja Zärtlichkeit und Liebe  für das Leben in all seinen Formen, in seiner Großartigkeit und Schönheit.“