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Dr. Alois Schwarz

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02.06.2017

Fotos der Reise

Impressionen

Fotos: Nessel, Freidl, Khom

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Freitag

02.06.2017

Pilger – und Kulturreise des Pfarrverbundes Friesach

 
 
 

Veröffentlicht von:

Pfarren Friesach - St. Salvator - St. Stefan bei D

Montag 15. bis Samstag 20. Mai 2017

Pilgergruppe in Polen, © Foto Heribert Nessel

Pilgergruppe in Polen (© Foto: Heribert Nessel)

Pünktlich um 6 Uhr morgens starteten wir zu einer Reise, die uns in ein Land führte, das noch wenige zuvor kennengelernt hatten. Dass Papst Johannes Paul II aus Polen kam, dass es in Tschentstochau eine „Schwarze Madonna “ gibt und dass ein in vielen Kirchen zu sehendes Christusbild ebenfalls in Polen entstanden ist, waren meist die bekanntesten Informationen. Dass dieses schöne Land jedoch noch viel mehr zu bieten hat, davon konnten wir uns in dieser Woche eindrucksvoll überzeugen.

Die Fahrt führte uns über das Mur- und Mürztal nach Niederösterreich, wo wir in der Nähe von Mistelbach die Mittagsrast hielten und dann weiter in die Tschechei nach Brünn fuhren. Die kurze Kaffepause reichte auch für einen Rundgang durch die schöne Altstadt und für einen Blick in die Kathedrale Peter und Paul. Die letzte Etappe dieses Tages führte uns nach Ostrava, der drittgrößten Stadt Tschechiens, nahe der Grenze zu Polen.

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Polen, vorbei an Kattowitz nach Tschentstochau. Nach dem Mittagessen fuhren wir dann nach Jasna Gora und schon der riesige Busparkplatz und die vielen Menschen zeigten uns, dass hier eines der größten Marienheiligtümer Europas mit bis zu 6 Millionen Besuchern im Jahr ist. Nach einem Gottesdienst in einem Zelt mit vielen Abbildern der Schwarzen Madonna in ihren unterschiedlichen „Kleidern“ konnten wir bei einer Führung die heiligen Stätten mit dem originalen Gnadenbild, der Basilika sowie diverse Museen und Räumlichkeiten des Klosters besichtigen. Überall begegnete uns der tiefe Glaube der vielen Menschen – vor allem Kinder und Jugendliche, und tief beeindruckt von dem Gesehenen fuhren wir weiter Richtung Krakau zu unserem Quartier.

Zeitig nach dem Frühstück fuhren wir nach Krakau, wo uns bei einer Führung durch die Altstadt und auf die Burg – der „Wawel“ - anhand der schönen und gut erhaltenen alten Gebäude die Geschichte der alten Hauptstadt Polens und ihrer Menschen nahegebracht wurde. Auch hier erlebten wir eine lebendige und von Jugend geprägte Gesellschaft die teilweise an das Leben in mediterranen Städten erinnert.  Nach der Mittagspause brachte uns der Bus zum nächsten Höhepunkt –  nach Wieliczka, einem der ältesten Salzbergwerke der Welt. In einer 2-stündigen Führung durch den für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereich wurde uns eindrucksvoll die Geschichte der Salzgewinnung und die diversen Stationen der technischen Entwicklung gezeigt. Immer wieder begegneten wir aus dem Salzstein gehauenen Kunstwerken und riesigen Höhlen die als Kirche, Museum oder Veranstaltungsraum genützt werden. Nach gesamt ca. 800 Stufen und einigen Kilometern unter Tage brachte uns ein Fahrkorb wieder zurück an die Oberfläche und der Bus zurück ins Quartier.

Vor der Abreise aus Krakau besuchten wir noch das Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit im Ortsteil Lagiewniki mit dem Kloster der Schwestern der Muttergottes von der Barmherzigkeit. Eine einfühlsame Führung durch eine junge Ordensschwester vermittelte uns Leben und Gotteserfahrung der Hl. Sr. Faustyna und ihrem Auftrag zur Verbreitung der Botschaft der göttlichen Barmherzigkeit mit Hilfe des Bildes Jesu, welches ihr der Herr in einer Vision offenbarte.

Die weitere Fahrt führte uns in die Region „KleinPolen“  nach Nowy Sacz und weiter nach Stary Sacz. Im neuen Diözesanzentrum des Pilgerns bezogen wir unsere Unterkunft. Daneben befindet sich der Papstaltar, der 1999 errichtet wurde, um die Heiligsprechung der Herzogin Kinga durch Papst Johannes Paul II feierlich zu gestalten. Ein Besuch der Klosterkirche der Klarissen mit einem Gottesdienst und ein Rundgang durch seine Heimatstadt mit persönlicher Führung durch unseren Herrn Propst beendeten diesen Tag.

Nach der Morgenandacht brachte uns der Bus in das Naturschutzgebiet des Pieniny Nationalparks, wo wir eine beeindruckende Flossfahrt auf dem Dunajec entland der Slowakischen Grenze machten. Nach einem Kurzbesuch zu Mittag in Zakopane, dem größten Wintersportort des Landes, erfolgte die Weiterfahrt nach Banska Bystrica in der Slowakei. Auf der Heimfahrt besuchten wir noch Bratislava mit einer Stadtführung und nach dem Mittagessen ging es direkt nach Hause.

Wir danken Anneliese Khom,  Christina Klimbacher,  Edith Hochsteiner und Herrn Propst ganz herzlich für die Organisation ,Vorbereitung und Durchführung sowie für die geistliche Begleitung dieser schönen und eindrucksvollen Reise!

                                                                                         Heribert Nessel