| NIKOLAUS - der zu den Kindern kommt |
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| Nikolohotline am 4.12.2009, Tel.: 0463/5877-2482 |
| >> Unser Nikolaus ist gewaltfrei |
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| Dominik Gälle - langjähriger Nikolodarsteller |
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Nikolaus ist nicht zu Unrecht eine der bekanntesten und beliebtesten Heiligengestalten.
Sein traditionell wohlwollendes Naheverhältnis zu den Kindern sichert ihm hohe Attraktivität.
Auf den geheimnisvollen Gabenbringer freuen sich vor allem die Kinder, obwohl sein Auftritt nicht immer nur Freude verheißt.
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In der Tradition des Nikolausbrauchtums hat sich einiges an missbräuchlicher Verzweckung eingeschlichen. Der Hl. Nikolaus wird gerne als Erziehungsmittel eingesetzt. So mischt sich in die Vorfreude oft auch eine tüchtige Portion Angst, was nicht selten zu psychosomatischen Reaktionen führen kann.
Die Katholische Jungschar bemüht sich seit vielen Jahren um eine angstfreie und kindgerechte Feiergestaltung zum Nikolausfest. |
Frohbotschaft nicht Drohbotschaft
Der Hl. Nikolaus ist bis heute wegen seiner Liebe und Hilfsbereitschaft, die er den Mitmenschen Zeit seines Lebens entgegenbrachte, in unserer Erinnerung. Der eigentliche Sinn des Nikolausfestes liegt darin, diese Erinnerung aufrechtzuerhalten und den Hl. Nikolaus in seinem Tun als Leitbild für unser Handeln entdecken zu können.
Der Missbrauch des Nikolaus als Erziehungsmittel und moralische Instanz– vor allem in Verbindung mit dem Krampus - passt überhaupt nicht zur Überlieferung seines Lebenswerkes. Ihm als Nachfolger Christi ist sicher nicht daran gelegen, unter den Menschen Angst zu verbreiten, sondern das Evangelium Christi – die frohe Botschaft – auch als Frohbotschaft und nicht als Drohbotschaft zu verkünden. Nikolaus war ein Freund der Kinder und der Menschen im Allgemeinen. Er will den Kindern Freude machen.
In den Legenden wird der Hl. Nikolaus als Kirchenmann beschrieben, der den christlichen Glauben in außerordentlicher und leitbildhafter Weise durch Taten der Gottes- und Nächstenliebe verwirklicht hat. Nirgends begegnet er den Menschen mit Drohung oder Angstmacherei. Nie belohnt oder bestraft er mit „gerechtem“ Blick auf ihr Verhalten.
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Nikoloschulen
Seit Jahren setzt sich die Katholische Jungschar Österreichs unter anderem in ihren Nikolausschulen dafür ein, das Brauchtum rund um den Heiligen Nikolaus zu einem angenehmen und schönen Erlebnis für Kinder werden zu lassen. Besonders schlimm sei es deshalb, wenn dem Nikolaus die dunkle Gestalt des Krampus beigestellt wird, die bei den Hausbesuchen absolut nichts verloren habe. "Der Krampus hat weder erzieherischen, noch religiösen Wert. "
Apell an die Eltern und NikolausdarstellerInnen
Die Katholische Jungschar appelliert an alle Eltern und NiklausdarstellerInnen, sich der Verantwortung um dieses Brauchtum bewusst zu sein und Kinder vor physischer und psychischer Gewalt zu schützen:
- Verzichten Sie auf die Peinlichkeit eines "Sündenregisters" und ermöglichen Sie Kindern eine Begegnung mit dem Nikolaus in angenehmer und stimmungsvoller Atmosphäre!
- Bedenken Sie, dass Kinder Angst vor dem Krampus haben, auch wenn Sie diese Angst nicht nach außen hin zeigen. Kinder leiden darunter und können unter Umständen mit Symptomen wie Schlaflosigkeit, Albträume oder der Angst vor Dunkelheit reagieren!
- Beschützen Sie daher Kinder vor dem Krampus - in den schützenden Räumen des Zuhauses hat diese dunkle Gestalt nichts verloren!
- Lassen Sie Kinder auch nicht alleine in der Begegnung mit dem Nikolaus und verstärken Sie nicht durch unbedachte Äußerungen (drohen, moralisieren, ...) die Ängste der Kinder!
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| >> Bericht Nikolausschulung 2008 |
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Diese Seite wurde am 03.04.2006 zuletzt aktualisiert.
Redaktion: >>Katholische Jungschar
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