Hl. Arnold Janssen Gründer der Steyler Missionare |
| Die von Arnold Janssen gegründeten Steyler Missionare sind bis heute auf der ganzen Welt tätig, um das Evangelium den Nichtchristen zu verkünden. |
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Am 15. Jänner wird vor allem in der Ordensgemeinschaft vom Göttlichen Wort das Fest desheiligen Arnold Janssen gefeiert. |
| Für die Mission |
Eigentlich wollte er sich nach den Überforderungen der pfarrlichen und schulischen Pastoral schon nach wenigen Jahren zurückziehen und nahm die Stelle eines Hauskaplans bei den Ursulinen in Kempen an. Der 1837 geborene Sohn eines Fuhrunternehmers kam aber in Kontakt mit dem Apostolischen Präfekten von Hongkong, Msgr. Raimondi, und fasste den Entschluss, ein deutsches Missionshaus zu gründen. Da in Zeiten des bismarckschen Kulturkampfes eine solche Gründung auf deutschem Boden nicht möglich war, wich Arnold Janssen in die grenznahen Niederlande aus und gründete 1875 in Steyl an der Maas (heute Venlo) in einem ehemaligen Gasthaus ein Missionshaus. „Der Herr fordert unseren Glauben heraus, etwas Neues zu verwirklichen, gerade weil so vieles innerhalb der Kirche zusammenbricht“, war Janssen überzeugt. Von hier aus entsandte er Missionare in die ganze Welt, worunter der Südtiroler Josef Freinademetz einer der ersten war.
Ein zweites wichtiges Standbein sollte die 1876 gegründete Druckerei werden, die nicht nur die finanzielle Basis für die missionarischen Aktivitäten schuf, sondern mit volkstümlichen Zeitschriften in jungen Menschen auch die Berufung für die Mission weckte.
Das Werk des 1909 in Steyl verstorbenen Janssen lebt bis heute in seinen Gründungen fort. Zunächst ist es die „Gesellschaft vom Göttlichen Wort“ (Societas Verbi Divini SVD), die sich besonders um die Verkündigung des Evangeliums unter Nichtchristen sorgt. Daneben gibt es aber auch die Kongregation der „Dienerinnen des Heiligen Geistes“ (Servae Spiritus Sancti SSpS), die ebenfalls missionarisch tätig sind. Schließlich gibt es noch die Kongregation der „Dienerinnen des Heiligen Geistes von der ewigen Anbetung“ (Servae Spiritus Sancti de Adoratione perpetua SSpSAP), die im Gebet vor dem Allerheiligsten für die großen Anliegen der Kirche und besonders der Missionsgemeinschaften beten.
Der große Pionier und Fürsprecher missionarischer Tätigkeiten wie für das katholische Verlagswesen wurde im Oktober 2003 von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen.
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Diese Seite wurde am 11.01.2006 zuletzt aktualisiert.
Redaktion: >>Der Sonntag - Kärntner Kirchenzeitung
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