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Sein Licht erhellt noch heute die Welt -
Auer von Welsbach
Pflingst-Regenbogen
Mit dem Regenbogenheft Nr. 39, 57 Jg, 2002/03 haben wir uns mit Auer von Welsbach beschäftigt. Wir sind seinem Licht in seinen Erfindung und in seinen Wohltaten nachgegangen.
Chefredakteur Pfr. J. Pichler besuchte mit Ministrantinnen das Museum des großen österr. Erfinders Carl Auer von Welsbach in Treibach.
Museumsleiter Herr Roland Adunka führte die Mädchen persönlich durch das Museum.
Der Kienspanhalter
Vor der Erfindung des Gasglühlichtes und der Glühbirne (Metallfadenlampe) durch Auer von Welsbach wurden die Räume von "Kienspänen" - ein harzhaltiges Holz - erleuchtet. Sie gaben wenig Licht und rußten.
Die ersten Gasglühlampen
In dieser Vitrine sind solche Lampen gesammelt.
Ein Baumwollstrumpf wurde mit bestimmten Salzen getränkt und entzündet. Die Wollfäden verbrannten. Das Aschengerüst aus den Oxiden der Salze blieb übrig und glühte hell und lange. Die Erfindung von hitzebeständigem Glas und der Glühstrumpf brachten Licht auf Straßen und in die Häuser. Gas hielt den Strumpf am Glühen.
Die Glühlampe
Thomas Edison entwickelte die Kohlefaden-Glühlampe. Sie spendete aber nur ein ärmliches Licht. Auer von Welsbach kannte die Mängel dieser Lampen und ersetzte den Kohlenfaden durch einen Metallfaden. Damit war die Glühbirne erfunden.
Die Erfindung des Zündsteines
Hier erklärt uns Herr Adunka gerade wie ein FEUERZEUG funktioniert.
Wichtigste Voraussetzung ist der Zündstein - auch eine Erfindung von Auer von Welsbach.
Links im Schaukasten eine Reihe von Feuerzeugen.
Die ersten Farbfotos
Die Freude am Experiment führte bei Auer von Welsbach auch dazu, dass er bereits im Jahre 1908 die ersten Farbfotos von seinen Kindern und seinem Haus entwickelte.
Heute sind Fotos in Farbe aus unserem Leben gar nicht mehr wegzudenken.
Der Wohltäter
Carl Auer von Welsbach war ein herzensguter Mensch. Er versuchte auch dort "LICHT" zu bringen, wo die Not und Armut den Menschen das Leben verfinsterte.
In vielen Aufzeichnungen finden wir den Vermerk "Von einem Unbekannten oder "Ein Kärntner".
So konnten durch Spenden von Auer von Welsbach z. B. Spitäler in Kärnten mit Röntgenapparaten ausgestattet werden. Dem Ort Meiselding schenkte er eine Schule und gegen Ende des ersten Weltkrieges kaufte er 80 Milchkühe für sein Gut Rastenfeld. Die Milch aber ließ er nach Klagenfurt bringen und dort an bedürftige Kinder verteilen. Monatlich waren das immerhin ca. 30.000 Liter Milch.
"Erleuchtet" kehrten wir nach Hause
"Etwas von seinem Licht nahmen wir mit"
Uns ist ein Licht aufgegangen, welch großen Erfinder wir hier begegnet sind.
"Das etwas andere Licht"
Uns ist ein Licht aufgegangen, dass man sehr wohl auf die Vermehrung seines Geldes aus sein kann und dennoch das Teilen nicht vergessen muss. Die Werbung im TV die Kinder zeigt, die nicht teilen wollen, weist den falschen Weg. Auer von Welsbach kann da durchaus Vorbild sein.
Ein Besuch lohnt sich

  • Im Museum: 1.5. bis 26.10. von 10 bis 17:00 Uhr (Montag: geschlossen) Führungen bei Voranmeldung Tel. u. Fax: 04262/4335
  • Im Internet www.althofen.at/welsbach.htm
  • Im Regenbogenheft Nr. 39, Jg. 57, 2002/03
    "Pfingsten - Mehr Licht! - Auer von Welsbach

Diese Seite wurde am 11.06.2003 zuletzt aktualisiert.
Redaktion: >>REGENBOGEN - Katholische Kinderzeitschrift


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