| Visitation im Konvent der Elisabethinen – Spirituelle Kraft und wirtschaftliche Kompetenzen werden analysiert |
Klagenfurt, 23. 6. 05 (pgk/mak) Am kommenden Samstag beginnt im Konvent der Elisabethinen in Klagenfurt eine dreitägige Visitation, die von Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz im März dieses Jahres veranlasst wurde. Diese Visitation zur Erstellung eines Analyseplanes wird von der Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen in Deutschland, Sr. Basina Kloos, durchgeführt und soll die spirituelle Kraft der Schwesterngemeinschaft prüfen sowie Abläufe und Kompetenzen im Zusammenhang mit dem Krankenhaus analysieren. Ziel der Visitation ist es, spirituelle Zukunftsperspektiven für den Orden zu erstellen und Akzentsetzungen mit Blick auf das Krankenhaus zu klären.
Generaloberin Kloos, eine anerkannte Expertin für erfolgreiches Management in geistlichen Krankenhäusern, ist für über 20 Krankenhäuser in geistlicher Trägerschaft verantwortlich und war fünf Jahre lang Generalsekretärin der Vereinigung der Ordensoberinnen Deutschlands. Gemeinsam mit Sr. Dr. Eva Maria Durchholz, einer Theologin und Psychologin, wird Generaloberin Kloos im Rahmen der Visitation Einzelgespräche mit den Ordensfrauen des Elisabethinenklosters sowie dem Direktorium, der Geschäftsführung und den Primarärzten führen. Öffentlichkeitsrelevante Ergebnisse der Visitation sollen spätestens im Herbst veröffentlicht werden.
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Das Elisabethinen Konvent in Klagenfurt wurde 1710 von Maria Katini gegründet und gehört zur franziskanischen Familie. Derzeit leben im Elisabethinen Konvent in Klagenfurt 23 Schwestern. Die Elisabethinen wurden 1622 als ein Drittorden der Franziskaner in Aachen gegründet. Die Schwestern nannten sich „Elisabethinen“ nach ihrem Vorbild, der Hl. Elisabeth von Thüringen (1207 - 1231), die als Patronin der Kranken, Witwen, Waisen sowie der Caritas-Verbindung gilt.
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Diese Seite wurde am 23.06.2005 zuletzt aktualisiert.
Redaktion: >>Pressestelle der Diözese Gurk
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