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Neues Zuhause für Menschen mit Behinderung
Caritas Kärnten öffnete die Tore der betreuten Wohnhäuser "Markus" und "Lukas" in Treibach-Althofen
Mit der Eröffnung der betreuten Wohnhäuser „Markus“ und „Lukas“ am Samstag, den 06. März 2010, hat die Caritas Kärnten einen weiteren großen Meilenstein im Bereich der Behindertenarbeit gelegt. Auf 700m² Wohnflächehaben hier 24 Menschen mit Behinderung nun ein neues Zuhause gefunden. In der bereits im November des Vorjahres eröffneten Werkstatt „Benedikt“ werden sie von Montag bis Freitag ihrer Beschäftigung nachgehen.

"Damit sei das Ziel, Menschen mit Behinderung einen noch höheren Grad an selbstbestimmtem Leben zu ermöglichen, nach langen, kontroversen Diskussionen erreicht", meint Caritasdirektor Dr. Viktor Omelko und freute sich über die zahlreichen Ehrengäste aus Politik, Kirche und Angehörige der BewohnerInnen.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler betonte seine Wertschätzung „unserer Caritas“ gegenüber und Landesrat Mag. Christian Ragger, der auch eine Wii als Geschenk mitbrachte, verriet sogar weitere Pläne. So sollen auch in Globasnitz/Gobasnica eine Tageswerkstätte und ein Wohnhaus entstehen, damit behinderte Erwachsene in Südkärnten sozialpädagogisch in den Lebensbereichen Arbeit und Wohnen versorgt werden können. Im Sinne einer Kulturarbeit in der Region wird das Projekt gemeinsam mit Slowenien (Karitas Ljubljana) geplant und umgesetzt. 6 KlientInnen aus der Diözese Ljubljana werden in die Tageswerkstätte Globasnica pendeln, was beispielhaft und einzigartig für transeuropäische Vernetzung in der Arbeitswelt ist. Auch in der Ausbildung für Betreuungsberufe wird man kooperieren, sodass gegenseitiges Verständnis und Vertrauen aufgebaut wird.

Bürgermeister Manfred Mitterdorfer begrüßte die BewohnerInnen als neue BürgerInnen in Althofen sehr herzlich. Mit ihrem Einzug sei auch eine neue soziale Qualität in der Gemeinde eingezogen.
Landesabgeordnete Claudia Schöffmann sah die heutige Eröffnung als Zeichen dafür, dass man gemeinsam vieles bewältigen kann, was der Einzelne nicht tragen kann.

Höhepunkt der Eröffnung war die Segnung der Kreuze durch Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz. Er dankte Caritasdirektor Omelko, der „alles Mögliche für die Caritas herausholt und noch etwas mehr“ und zeigte sich über die Namensgebung hoch erfreut. Somit sind die Häuser „Markus“ und „Lukas“, die Namen der beiden Evangelisten, die uns an die Jesusgeschichte erinnern, Häuser der Hoffnung.

Eines war allen Ansprachen gemein – der große Respekt und Dank den MitarbeiterInnen gegenüber, deren Arbeit viel Herzlichkeit fordert. So darf auch nicht vergessen werden, dass sich die MitarbeiterInnen der Caritas in der Tageswerkstätte Haus Martin und im St.-Hemmahaus in Friesach seit vielen Jahren liebevoll um Menschen mit Behinderung kümmern. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Volksliedchor Althofen.
Bevor zu Ritschert, Kaffee und Kuchen geladen wurde, überreichte Caritasdirektor Omelko den beiden Hausleitern Dorena Wascher und Thomas Körbler symbolisch die Hausschlüssel.

Die Investitionen in die neuen Wohnhäuser und die Werkstatt in Althofen übersteigen die 3,5 Millionen Euro-Grenze. Allein in Treibach wurden 38 neue, krisensichere Arbeitsplätze geschaffen. Die Caritas hat dazu auch ihr Ausbildungsangebot ausgeweitet. Nähere Informationen finden Sie unter
www.sobs.at

Diese Seite wurde am 11.03.2010 zuletzt aktualisiert.
Redaktion: >>Caritasamt - Kärntner Caritasverband (Direktion)

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