| „Dein Wort ist meine Speise“: Bischof Schwarz weiht neuen Altar und Ambo in der Pfarrkirche Eberndorf |
Klagenfurt, 12. 12. 08 (pgk/ms). Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz wird am Sonntag, dem 14. Dezember, um 10 Uhr in der Pfarr- und ehemaligen Stiftskirche in Eberndorf die hl. Messe feiern und den neuen Altar sowie den neuen Ambo weihen.
Erste Überlegungen für die Gestaltung eines neuen Altares und Ambos für die Pfarrkirche Eberndorf wurden bereits 2002 angestellt, als die Pfarre den Abschluss der Innenrestaurierungsarbeiten in der Kirche feierte. Im März 2006 wurde die Anschaffung von Altar und Ambo dann endgültig im Pfarrgemeinderat beschlossen. Die Neugestaltung sollte „eine Lösung für den schwierigen Kirchenraum mit seinen unterschiedlichen Niveaus und den voneinander baulich so abgegrenzten Bereichen Presbyterium, Querschiff und Langhaus bieten“, so DI Friedrich Breitfuss, Leiter der Bauabteilung der Diözese Gurk. |
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| Bischof Schwarz weiht neuen Altar und neuen Ambo in Eberndorf. Foto: Pfarre Eberndorf |
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Diese Lösung fand der Architekt DI Wladimir Goltnik, der den neuen Altar und den Ambo gestaltete. „Die Neuanordnung von Altar und Ambo fasst die bestehende Raumfolge in eine verfestigte, jedoch fließende Bewegung zusammen“, so der Architekt. Altar, Ambo und Podium bestehen aus einem Stück.
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Aus einem hellen, marmorierten Podest, das Presbyterium und Kirchenschiff verbindet, erheben sich Altar und Ambo und werden zu Zentren dieser neuen liturgischen Zone geformt. Altar und Ambo sind mit der Sessio nicht bühnenartig quer, sonder in der Längsachse der Kirche angeordnet. Diese Gestaltung von Altar und Ambo sei „eine mutige Lösung in einer zeitgemäßen Formensprache mit heutigen Materialien, die das historische Erscheinungsbild des Gotteshauses respektiert, aber gleichzeitig die Bedeutung des Altares und des Ambos im Verständnis der Kirche gestalterisch hervorhebt und unterstreicht“, betont Breitfuss. Für Pfarrer Janez Tratar ist die Symbolik der Neugestaltung sehr bedeutend. „Jedes Element bildet zwar eine Einheit für sich, ist aber dennoch mit dem anderen verbunden“, so Pfarrer Tratar. „Der Altar als ´Tisch des Brotes´ und der Ambo als ´Tisch des Wortes´ werden mit einem Verbindungsstück aus Eisen zusammengehalten, in das in deutscher, slowenischer und lateinischer Sprache ´Dein Wort ist meine Speise´ eingraviert ist“, erklärt Pfarrer Tratar. Auch PGR-Obmann Stefan Lesjak zeigt sich begeistert: „Mit dem neuen Altarraum ist nicht nur ein sichtbares Zentrum, sondern auch ein Wegweiser für die Zukunft entstanden“, so Lesjak.
Die Kosten für das „Projekt Altarraum“ belaufen sich auf rund 30.000 Euro und konnten aus Spenden, Eigenmittel der Pfarre und Mittel der Diözese aufgebracht werden.
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Diese Seite wurde am 12.12.2008 zuletzt aktualisiert.
Redaktion: >>Pressestelle der Diözese Gurk
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