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Codex Iuris Canonici - der CIC

 
 
 

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Diözesangericht-Kirchenr echt/IR

CIC 1983, 8. aktualisierte Auflage, © Foto: Inge Reinisch

CIC 1983, 8. aktualisierte Auflage (© Foto: Inge Reinisch)

Der Codex Iuris Canonici ist das verbindliche Gesetzbuch der lateinischen Kirche. Der neue Codex 1983 beschreibt klar allen in der römisch-katholischen Kirche Getauften oder in sie Aufgenommen den Platz in der kirchlichen Rechtsordnung und regelt Rechte und Pflichten.

Als ein juridisches Werk ist der CIC theologisch-pastoral ausgerichtet und umfasst alle Rechtsmaterien in einem - im Unterschied zum staatlichen Rechtswesen, welches für bürgerliches Recht, Strafrecht, Verwaltungsrecht usw. gesonderte Gesetzestexte erstellt und stets novelliert. Außerdem kann der neue CIC 1983 als Begleiterscheinung der durch das II. Vatikanische Konzil eingeleiteten Kirchenreform gesehen werden - bis dahin galt die Kodifikation aus dem Jahr 1917. Papst Johannes Paul II. erläutert dazu in der Apostolischen Konstitution "Sacrae Disciplinae Leges":

"Die Gesetze der kirchlichen Lebensordnung pflegt die Katholische Kirche im Lauf der Zeit abzuändern und zu erneuern, damit diese, unter steter Wahrung der Treue gegenüber dem göttlichen Stifter, der ihr anvertrauten Heilssendung in geeigneter Weise entsprechen. Von keinem anderen Vorsatz geleitet, erfüllen Wir endlich die Erwartung der ganzen katholischen Welt und verfügen heute, am 25. Januar 1983, die Veröffentlichung des revidierten Codex des kanonischen Rechtes..."

In sieben Büchern steht damit den Seelsorgern und Gläubigen das Recht der Kirche zur Verfügung:

  • Allgemeine Normen
  • Volk Gottes
  • Verkündigungsdienst der Kirche
  • Heiligungsdienst der Kirche
  • Kirchenvermögen
  • Strafbestimmungen in der Kirche
  • Prozesse

In einzelnen Canones werden die kirchlichen Gesetze dargelegt.

Die vorliegende achte Auflage ist aktualisiert und berücksichtigt nun die Änderungen des CIC, die durch die Päpstliche Gesetzgebung bis zum September 2016 vorgenommen wurden. Konkret handelt es sich um die durch das

- Motu proprio Omnium in mentem (2009),

- Motu proprio Mitis Iudex Dominus Iesus (2015, neues Eheprozessrecht) und

- Motu proprio De concordia inter Codices (2016)

geänderten Canones.

Die Änderungen im Zuge der Reform der Römischen Kurie, sofern diese den Wortlaut der Apostolischen Konstitution Pastor Bonus betreffen, sind ebenfalls bis zum Stichtag 31. Oktober 2016 erfasst.

Für Angehörige katholischer Ostkirchen gilt der CCEO - Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium - als Gesetzbuch, welcher im Zuge der letzten Erneuerung an den CIC angepasst wurde.

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