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Ehe und Familienpastoral / RE

Dazu spricht Papst Franziskus sehr konkret in seinem Schreiben „Die Freude der Liebe“ (Amoris laetitia)

© Foto: w.unterlercher

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Papst Franziskus fordert die Diözesen (Länder) zur Begleitung, Versöhnung, Beratung und Mediation auf.

241. In einigen Fällen verlangt die Geltendmachung der eigenen Würde und des Wohls der Kinder, dass den übertriebenen Ansprüchen des anderen, einer großen Ungerechtigkeit, der Gewalt oder einem chronisch gewordenen Mangel an Achtung eine unverrückbare Grenze gesetzt wird. Man muss zugeben, »dass es Fälle gibt, in denen die Trennung unvermeidlich ist. Manchmal kann sie sogar moralisch notwendig werden, wenn es darum geht, den schwächeren Ehepartner oder die kleinen Kinder vor schlimmeren Verletzungen zu bewahren, die von Überheblichkeit und Gewalt, von Demütigung und Ausbeutung, von Nichtachtung und Gleichgültigkeit verursacht werden«. Sie muss jedoch »als ein äußerstes Mittel angesehen werden, nachdem jeder andere vernünftige Versuch sich als vergeblich erwiesen hat«.

242. Die Synodenväter wiesen darauf hin, dass »ein besonderes Urteilsvermögen […] unerlässlich [ist], um die Getrenntlebenden, die Geschiedenen und die Verlassenen pastoral zu begleiten. Vor allem muss das Leid derer angenommen und geachtet werden, die ungerechterweise Trennung oder Scheidung erlitten haben, die verlassen wurden oder wegen Misshandlungen durch den Ehepartner gezwungen waren, das Zusammenleben aufzugeben. Die Vergebung des erlittenen Unrechts ist nicht einfach, sie ist aber ein Weg, den die Gnade möglich macht. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit einer Pastoral der Versöhnung und der Mediation, auch durch besondere Beratungsstellen, die in den Diözesen einzurichten sind.« […]

243. Was die Geschiedenen in neuer Verbindung betrifft, ist es wichtig, sie spüren zu lassen, dass sie Teil der Kirche sind, dass sie »keineswegs exkommuniziert« sind und nicht so behandelt werden, weil sie immer Teil der kirchlichen Communio (Gemeinschaft) sind. Diese Situationen »verlangen eine aufmerksame Unterscheidung und von großem Respekt gekennzeichnete Begleitung, die jede Ausdrucksweise und Haltung vermeidet, die sie als diskriminierend empfinden könnten. Stattdessen sollte ihre Teilnahme am Leben der Gemeinschaft gefördert werden. Diese Fürsorge bedeutet für das Leben der christlichen Gemeinschaft keine Schwächung ihres Glaubens und ihres Zeugnisses im Hinblick auf die Unauflöslichkeit der Ehe. Im Gegenteil, sie bringt gerade in dieser Fürsorge ihre Nächstenliebe zum Ausdruck.«

In diesem Sinne hat die Erzdiözese Wien unter Kardinal Schönborn schon vor längerer Zeit fünf Aufmerksamkeiten publiziert (siehe Anhang). Sie beinhalten wertvolle Aspekte für das Gespräch, um Menschen, die geschieden und / oder wiederverheiratet sind, in ihrer Lebenssituation ernst zu nehmen.

Das Willkommen-Sein zum Gespräch haben in unserer Diözese mehrere Personen zugesagt – jeweils nach individuell-persönlichen Qualifikationen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Die Liste mit den Kurzbeschreibungen und persönlicher Motivation finden Sie hier im Anhang!

 

Familienseelsorger Michael Kopp und das Team des Katholischen Familienwerks

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