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Dr. Alois Schwarz

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Hunger - wonach?

 
 
 

Veröffentlicht von:

Kontaktstelle für Behindertenpastoral / GH

© Foto: Haab

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Beim Vorbereiten dieses Themas sind mir sozusagen die Augen aufgegangen: Auf den Straßen der Stadt habe ich viele Menschen gesehen, die Anzeichen von Magersucht tragen. Längst ist Anorexie, wie Ärzte zu dieser gefährlichen Krankheit sagen, keine Angelegenheit mehr von wenigen Models. Jugendliche und junge Erwachsene stehen im erhöhten Risiko, Magersucht und andere Essstörungen zu entwickeln. Die Gründe für diese ernsthafte und manchmal lebensbedrohliche Krankheit sind nicht oberflächlich. Sie gehen bis tief in die Seele hinein. Welcher Hunger verbirgt sich tatsächlich hinter den verschiedenen Essstörungen?
Leben auf Sparflamme, beschreibt eine Frau ihre Motivation; sich und seine Triebkräfte unter Kontrolle haben, sagt ein anderer; oder einfach schön sein wollen ... Zeitschriften, Fernsehen, Plakatwerbung konfrontieren uns mit Körper- und Schönheitsidealen, die nicht gesund sind – und dazu unerreichbar. Psychische Belastungen verschiedenster Art können Heranwachsende krank machen. Die Nahrung und die Nahrungsaufnahme wird zum Mittel, andere Bedürfnisse zu stillen. Und zum Hilfeschrei für tiefe seelische Not.

Essstörungen stellen die betroffene Person, oft die ganze Familie vor große Herausforderungen. Körperliche und psychische Probleme summieren sich. Schuldgefühle kommen auf, nichts ist mehr wie früher. Familienglück bricht wie ein Kartenhaus zusammen.
Wie reagieren, womit helfen? An welchen Signalen lassen sich tatsächliche Essstörungen erkennen, ohne wiederum jede Eigensinnigkeit eines Teenagers als Krankheitssymptom zu deuten? „Schatten & Licht“ hat mit Erkrankten gesprochen, mit ihren Familien, ebenso mit Ärzten, Therapeuten und Seelsorgern. Sie zeigen uns die verschiedenen Gesichter der Essstörungen, die vielfältigen Gründe, und sie zeigen Möglichkeiten, die  Ursachen der Krankheit zu verstehen.
Der Weg zurück ins Leben ist weder schnell noch leicht. Die folgenden Seiten möchten ermutigen, ihn dennoch zu gehen.

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