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Klein- und Flurdenkmäler

Ein Stück Glaubens- und Heimatgeschichte am Wegesrand

Fotos: Bernd Abenthung, Norbert Cech, Monika Gschwandner-Elkins, Josef Plimon, Usi Sereinig, Inge Sore

FOTOGALERIE
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Juwelen unserer Kulturlandschaft

 
 
 

Veröffentlicht von:

Pilgern und Reisen - Tourismuspastoral / MGE

Kulturdenkmäler in Kärnten und Slowenien

Kreuzwegstationen Veldener Alm, © Foto: Andreas Kleewein

Kreuzwegstationen Veldener Alm (© Foto: Andreas Kleewein)

Im Unterschied zu Kirchen, Burgen und Schlössern bleiben Klein- und Flurdenkmäler häufig unbeachtet. Dennoch prägen sie die Landschaft maßgeblich. In großer Formenvielfalt erinnern sie an historische Begebenheiten, Naturkatastrophen, Pestepidemien oder Schicksalsschläge, sind Ausdruck einer tief verwurzelten Volksfrömmigkeit und stellen wertvolle lokale Zeugnisse dar. Gemauerte Stöcke dienten aber auch als Grenzzeichen mittelalterlicher Burgfriede.

Bildstöcke und Wegkreuze sind im ganzen Alpenraum, im Alpenvorland aber auch in den stark katholisch geprägten Ländern wie Böhmen, Tschechien, Polen, Litauen und Ungarn zu finden. In Südfrankreich sind sie ebenso beheimatet, wie in Norditalien und in Griechenland. In den einzelnen Österreichischen Bundesländern wie auch andernorts haben sich über die Jahrhunderte unterschiedliche Bildstockformen und Baustile entwickelt (Gotik, Renaissance, Barock). Neben Niederösterreich weist Kärnten die meisten Klein- und Flurdenkmälern auf, sie sind hier zu einem geradezu selbstverständlichen Teil des Landschaftsbildes geworden.

Viele Bildstöcke haben neben ihrer religiösen auch eine Wegweiserfunktion,  weisen doch die Heiligendarstellungen in den einzelnen Nischen zu der in der jeweiligen Richtung liegenden Kirche, bzw. in den nächstgelegenen Ort. Neben dem vierseitigen Nischenbildstock ist der so genannte Lauben- bzw. Breitpfeilerstock die häufigste in Kärnten anzutreffende Bildstockform. Die Bildstöcke sind ebenso wie die unzähligen Wegkreuze und Marterln im  ländlichen Raum vorwiegend im Eigentum der Hof- und Hubenbesitzer und tragen auch deren Vulgarnamen. Manchmal gehören sie einer ganzen Dorfgemeinschaft, die sich dann auch für die Pflege und Erhaltung des Objektes verantwortlich zeigt.

 

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