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Dr. Alois Schwarz

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Hausordnung

 
 
 

Veröffentlicht von:

Marianum Tanzenberg / MP

Marianum Tanzenberg - Nachmittagsbetreuung der Diözese Gurk - Klagenfurt

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im Text auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe, wie „Erzieher“, „Schüler“, gelten im Sinne der Gleichbehandlung für beide Geschlechter.

 

PÄDAGOGISCHER ANSATZ

Wenn Sie Ihr Kind im Tagesheim anmelden, erwarten Sie hinsichtlich unserer Betreuung, dass die schriftlichen Hausarbeiten in dieser Zeit erledigt werden. Auch wir setzen uns dieses Ziel. Trotzdem müssen wir feststellen, dass es immer wieder Kinder gibt, die dieses Ziel an bestimmten Tagen nicht erreichen. Sie brauchen aus verschiedenen Gründen für die Lösung bestimmter Aufgaben länger als andere. Unsere Erzieher werden natürlich jedem Einzelnen helfen und ihn motivieren. In einer Gruppe von 15 bis 20 Kindern kann diese Hilfe aber nur eine begrenzte sein.

Nachhilfeunterricht für einzelne Schüler sieht das Tagesheim nicht vor, wir bieten jedoch für die Hauptgegenstände gezielten Förderunterricht an. In diesem Punkt erwarten wir uns seitens der Eltern motivierende Unterstützung, sodass das Kind dieses Angebot eigenverantwortlich und regelmäßig in Anspruch nimmt.

Wir versuchen, die Kinder zur Selbständigkeit zu erziehen. Das Lernen in der Gruppe bringt dem Kind ohnehin schon einige Vorteile, da gemeinsames Arbeiten in der Regel motiviert und man sich fehlende Informationen bei Mitschülern holen kann.

Wir wollen Ihr Kind dazu anleiten, für sein schulisches Fortkommen möglichst selbst zu sorgen, durch Aufpassen in der Schule, aktives Mitarbeiten im Unterricht sowie rasches und konsequentes Erledigen der Aufgaben am Nachmittag. Aus diesem Grund setzen wir die Mitarbeit unserer Schüler voraus.

Unsere Erfahrung zeigt, dass den Kindern der Unterricht am Vormittag viel Kraft und Energie kostet. Deshalb soll vor dem Erledigen der Hausübungen genug Zeit für Erholung und Spiel, Abbau von angestauter Aggression und Gewinnung von frischer Energie sein, sodass die erste Studierstunde um 14.30 Uhr mit frischem Elan begonnen werden kann. Die Außenanlagen von Tanzenberg stehen uns dafür in erster Linie zur Verfügung, bei Schlechtwetter der Gymnastiksaal.

Wir verfolgen das Ziel, den Schülern Gemeinschaftsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Eigenständigkeit zu vermitteln, aber auch soziale und religiöse Werte mitzugeben. Um das schulische Weiterkommen zu fördern und damit ihr Kind seinen Platz in der Gruppe und im sozialen Miteinander findet, ist in der 1. und 2. Klasse die Anmeldung für die Nachmittagsbetreuung grundsätzlich nur für 5 Tage die Woche möglich.

Mit elterlicher Erlaubnis und in Absprache mit dem jeweiligen Erzieher kann die Nachnmittagsbetreuung zum Besuch von Sport- und Musikterminen etc. an Einzeltagen auch frühzeitig verlassen werden. Wertvolle Lernzeit sowie Zeit für Spiel und Persönliches geht dadurch allerdings verloren.

Ein Verlassen der Nachmittagsbetreuung während der Studierstunden ist störend und nicht erwünscht.

 

HAUSORDNUNG

Die Hausordnung dient dazu, unser Zusammenleben als Gemeinschaft so zu regeln, dass alle, die dieser Gemeinschaft angehören, sich hier wohl fühlen, gute Lernergebnisse erzielen und sich als wichtigen Teil der Gruppe erleben können. Die Hausordnung liefert uns Orientierung, wie wir wertschätzend und respektvoll miteinander umgehen sollen.

 

I. Allgemeines Verhalten

a. Sozialer Umgang miteinander
Wir alle bilden eine Gemeinschaft. Deshalb sind wir um ein vorurteilsfreies und rücksichtsvolles Miteinander bemüht, helfen einander und pflegen einen höflichen und respektvollen Umgang untereinander und gegenüber den Erwachsenen. Wir streben an, Streitereien und Konflikte auf sachlicher Ebene gewaltfrei im Gespräch zu klären und unterlassen körperliche und verbale Aggressionen. Nach einer Auseinandersetzung entschuldigen wir uns. Gegenseitige Akzeptanz und Toleranz unterstützt uns bei der gemeinsamen Verfolgung unserer Ziele.
Wir schreien und rennen nicht auf den Gängen, Treppen und im Innenhof.

b. Umgang mit Sachwerten
Mit Einrichtungsgegenständen (Tafel, Tische, Türen etc.), Tischgeschirr (Gläser, Teller etc.), Sport- und Freizeitgeräten sowie geborgten Gegenständen anderer wird ein achtsamer Umgang gepflegt, um Beschädigungen und Verunstaltungen zu vermeiden. Auftretende Schäden werden dem Erzieher bzw. dem Besitzer des Gegenstandes unverzüglich gemeldet und müssen selbstverständlich behoben werden. Auf fremdes Eigentum wird geachtet und Ehrlichkeit wird großgeschrieben!
Das Spielen mit diversen Bällen ist nur in den dafür vorgesehenen Räumen (Gymnastiksaal, Tischtennis- und Billardraum) bzw. auf den Sportanlagen gestattet.
Das Mitführen von gefährlichen Gegenständen (Feuerzeug, Taschenmesser etc.) ist strengstens untersagt.
Wir betreten nicht den Innenhof und verschmutzen die Arkadengänge nicht mit Schneebällen.

c. Rauchen und Alkohol
Im gesamten Bereich des Marianums (innen und außen) gilt ein allgemeines Rauch- und Alkoholverbot. Das Verbot gilt auch für E-Shishas!

d. Mobiltelefone u. elektronische Unterhaltungsmedien
Die Benützung von Mobiltelefonen ist nicht gestattet. Telefonieren bzw. Schreiben von Kurzmitteilungen ist nur in Ausnahmefällen und in Absprache mit dem Erzieher bzw. der Erzieherin erlaubt.
Alle sonstigen elektronischen Unterhaltungsgeräte (Nintendo, PSP, I-Phone, I-Pad etc.) haben in der Nachmittagsbetreuung nichts verloren.

e. Hausschuhpflicht
Im Tagesheim besteht Hausschuhpflicht. Nach Outdoor-Aktivitäten sind die Straßenschuhe in der Garderobe der Schule wieder gegen Hausschuhe auszutauschen.

f. Sauberkeit
Die Räume des Tagesheims sind von allen Schülern sauber zu halten. Jene Schüler, die den wöchentlichen Mülldienst zu verrichten haben, sind auch für einen ordentlich aufgeräumten Studiersaal und das Löschen der Tafel verantwortlich. Zudem obliegt ihnen die Kontrolle, ob nach Studierschluss alle Sessel auf die Tische gestellt wurden und alle Fenster geschlossen sind. Der Müll wird nach Papier, Kunststoff und Restmüll getrennt und in den dafür vorgesehenen Behältern gesammelt, welche freitags zu Beginn der zweiten Einheit entleert werden. Es ist darauf zu achten, dass die in leeren Plastikflaschen verbleibende Luft herausgelassen wird.
Bei vorsätzlicher Verschmutzung von Räumen und Einrichtungsgegenständen erfolgt die Reinigung durch den Verursacher.

g. Sonderräume des Marianums
Die Räume des Marianums, wie EDV-Raum, Bibliothek, Kreativraum, Tischtennisraum, Billardraum, etc. dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung oder im Beisein eines Erziehers genutzt werden.
Die Benützung des EDV-Raumes dient ausschließlich schulischen Zwecken. Illegales Herunterladen von geschützter Software, Musik, Filmen etc. ist strengstens verboten.
Der Gymnastiksaal darf nur mit Hallenschuhen oder barfuß betreten werden.
Für Outdoor-Aktivitäten muss eine an die Witterung angepasste Bekleidung mitgebracht werden.

h. Unerlaubtes Entfernen
Die Sport- und Hartplätze, der Teich, der Eislaufplatz sowie der anschließende kleine Wald sind erweiterte Aufenthaltsmöglichkeiten des Marianums. Der Aufenthalt an allen darüber hinaus gehenden Plätzen ist nicht gestattet und stellt ein unerlaubtes Entfernen dar.

Damit die Aufsichtspflicht gewahrt ist, muss sich jeder Schüler bei seinem Erzieher abmelden und bei jenem Erzieher anmelden, dessen Freizeitangebot, Förderunterricht, etc. er gewählt hat.

i. Konsequenzen
Bei Verstößen gegen die Hausordnung haben die Schüler die entsprechenden Konsequenzen zu tragen. Je nach Schwere des Verstoßes behalten wir uns folgende Vorgehensweise vor:

  • Gespräch mit dem Erzieher; Vereinbarung von Sanktionen, Wiedergutmachung, Entschuldigung
  • Gespräch mit dem Erzieher, der Hausleitung und dem pädagogischen Leiter; Information der Eltern oder Teilnahme der Eltern am Gespräch
  • Verwarnung; ergeht schriftlich an die Eltern
  • Entlassung aus der Nachmittagsbetreuung

Ein schwerwiegender Fall von Gewalttätigkeit, Diebstahl o.ä. führt zur sofortigen Entlassung.

j. Kaution
Am Schulbeginn wird von jedem Schüler eine Kaution in der Höhe von 5 Euro eingehoben. Sie dient der Bezahlung von anfallenden Reparaturkosten für eventuelle Schäden, deren Verursacher nicht ermittelt werden kann. Gilt ab September 2011.

 

II. Mittagessen und Jause

a. Pünktlichkeit
Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sind wesentliche Voraussetzungen für ein gut funktionierendes Miteinander.
Wir nehmen das Mittagessen um 13.15 Uhr (nach der 6. Schulstunde) im Speisesaal in Ruhe und ohne Hektik ein. Um ein zügiges Ausgeben der Speisen zu ermöglichen, ist ein rechtzeitiges Erscheinen notwendig. 

b. Benehmen bei Tisch
Nachdem wir unseren Erzieher begrüßt haben, holen wir ohne viel Lärm unser Geschirr und stellen uns auf unseren Platz. Wir beginnen das Essen mit einem gemeinsamen Gebet. Wir kosten von allen Speisen und gehen mit diesen respektvoll um.

c. Tischdienst
Im Anschluss an das Mittagessen räumen wir unser Geschirr auf den Servierwagen und halten auf diesem Ordnung. Abwechselnd verrichten die Schüler anstandslos den Tischdienst, d.h. sie wischen die Tische gemeinsam ab und stellen die Stühle auf die Tische.

d. Jause
Zwischen den beiden Einheiten gibt es eine Jause (15.30 - 15.50 Uhr). Es empfiehlt sich, von diesem Angebot Gebrauch zu machen und auf Süßigkeiten aus dem Snackautomaten zu verzichten.

 

III. Studierstunde und Förderunterricht

a. Ablauf und Ordnung
Die 1. Studierstunde findet von 14.30 bis 15.30 Uhr statt. Wir beginnen pünktlich!
Rechtzeitig vor Beginn finden wir uns im Studiersaal an unseren Plätzen ein und bereiten alle für die Hausübung erforderlichen Unterlagen und Utensilien vor. Um allen Schülern ein optimales Lernklima zu bieten, herrscht im Studiersaal absolute Ruhe. Auf Essen, Getränke und Kaugummis wird während der Studierstunde verzichtet. Bei Fragen zeigen wir auf und warten, bis wir an die Reihe kommen. In Gesprächen lassen wir andere ausreden und fallen niemandem ins Wort.
Während der 1. Studierstunde erledigen wir unsere Hausübungen. Unterstützung erhalten wir von unseren Mitschülern sowie von unserem Erzieher. Dieser kontrolliert die Hausaufgaben auf Vollständigkeit und Form, nicht jedoch auf ihre Richtigkeit. Hinweise auf mögliche Fehler können gegeben werden. Ziel ist es, eine selbständige Arbeitshaltung zu erreichen. 
Für das Lernen für Schularbeiten und Prüfungen steht die 2. Studierstunde in der Zeit von 16.00 bis 16.50 zur Verfügung. Hier kann auch Zeit gefunden werden, auf einzelne Schüler genauer einzugehen.

b. Förderunterricht
Der kostenlose Förderunterricht in Deutsch, Mathematik, Latein und Englisch ist ein Zusatzangebot des Marianums und findet freitags statt. Die Schüler sollen in Eigenverantwortung und selbstständig regelmäßig daran teilnehmen und die erhaltenen Aufgaben und Übungszettel pflichtbewusst erledigen. Nur so kann es zu einem langfristigen Lernerfolg kommen.

 

IV. Freizeit

In der Zeit von 15.50 bis 16.50 Uhr kann nach Belieben von einem individuellen Freizeitangebot Gebrauch gemacht werden.
Um Unfällen vorzubeugen, ist das Billardspielen ohne Aufsicht für maximal vier Schüler erst ab der dritten Klasse gestattet. 
Dart spielen ohne Aufsicht dürfen Schüler ab der 4. Klasse, sofern diese eine schriftliche Bestätigung mit der Erlaubnis ihrer Eltern vorlegen.

 

V. Abschluss der Nachmittagsbetreuung

Zum Abschluss der Nachmittagsbetreuung finden wir uns pünktlich um 16.50 Uhr in unserem Studiersaal ein, räumen diesen gemeinsam auf und packen unsere Schultaschen ein.
Mit einem kurzen Abschlussgedanken beenden wir die Nachmittagsbetreuung.

 

VI. Gottesdienst

Das Marianum ist eine Einrichtung der Diözese Gurk - Klagenfurt. Daher feiern wir regelmäßig den Gottesdienst. Die Teilnahme sowie die aktive Mitgestaltung sind für uns alle selbstverständlich. 

 

Kontakt und Informationen

Waltraud Leitgeb
Leitung der Hausverwaltung
Tel. 04223 2230, Fax DW 27
Mobil: 0676/87725139
E-Mail: verwaltung@tanzenberg.com
Homepage: http://www.tanzenberg.com

 

Mag. Melanie Jahn
pädagogische Leitung

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