Diözesanbischof
Dr. Alois Schwarz

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Sonntag

27.11.2011

“Wo is denn im Schnee noch a Wegle zu dir …”

 
 
 

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Pfarren Amlach-Molzbichl-Spittal/ Drau / IL

Alpenländisches Advent- und Weihnachtssingen mit Sängern und Musikanten aus Südtirol, Salzburg und Kärnten

 Oberkärntner Gesamtchor mit den Salzburger Chorknaben und Mädchen, © Foto PipuR

Oberkärntner Gesamtchor mit den Salzburger Chorknaben und Mädchen (© Foto: PipuR)

Stadtpfarrer Mag. Ernst Windbichler durfte zum traditionellen, sehr stimmungsvollen Adventkonzert in der Spittaler Stadtpfarrkirche nicht nur die teilnehmenden Chöre, Musik und Instrumentalgruppen (siehe Plakat) begrüßen, sondern auch weit mehr als 600 BesucherInnen und vor allem Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz, der verbindende Worte sprach und die Menschen in unserer Kirche damit zu berühren vermochte.
Die Organisation übernahmen das Kärntner und das Katholische Bildungswerk, die Gesamtleitung hatte „Altmeister“ Peter Altersberger, der auch für die Programmgestaltung verantwortlich war. So sangen, spielten und musizierten sich in großartiger Weise in die Herzen des Publikums: Der Oberkärntner Gesamtchor ( Singgemeinschaft Gmünd, Stimmen aus Amlach, Singgemeinschaft Kamering, Katschtaler Kirchenchor, Gemischter Chor der Dorfgemeinschaft Baldramsdorf, Chor der Stadtpfarrkirche Spittal, Frauenchor „Die Liesner“, Eisentratten) mit Hans Pleschberger, die Jauntaler Streich mit Karl Schager, die Weisenbläser der Blechsaitn Musi mit Gernot Weber,  Die Kärntner 3plus mit Petra Schnabl-Kuglitsch, das St.Lorenzner Quintett mit Michael Lexer, die Latzfonser Stubenmusig und die zauberhaften Salzburger Chorknaben und Chormädchen unter der Leitung von Helmut Zeilner und schließlich souverän  an der Orgel Pater Urban Stillhard.
Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz spricht von dem sich auf den Weg machen und der tiefen Sehnsucht der Menschen nach Liebe und Leben, die sich jedes Jahr neu und anders gestalten im Advent. Wir dürfen darauf vertrauen, dass in der Direktheit der Nacht das Licht in der Krippe für uns leuchtet. Gott hat Maria erwählt, mit Liebe umfangen und der Bote der Liebe, der Engel, rührte sie an, und sie hat ihm vertraut. Hat Gott nicht auch einen Weg für uns? Dr. Schwarz fordert die Menschen auf: “Sprechen Sie mit Gott, sagen Sie ihm, was er für Sie tun kann.“  Wenn wir die Stimmen der Engel hören, dann ist Advent und Weihnachten nahe.
Wer lange unterwegs ist, sucht Herberge. Und diese Herberge ist auch, wenn Menschen ein gutes, ein frohes Wort sprechen. Es ist Herberge für die Seele, das Heil ist nahe und Friede und Freude kann überall einkehren.
Wer das Kind in der Krippe finden will, der muss sich klein machen. Die göttliche Macht, die Liebe, lässt sich nicht berechnen. Sie ist der fürsorgliche Umgang miteinander, der uns begleiten möge auf der Suche nach dem Kind in der Krippe.
Dr. Schwarz spricht aber auch von den Widrigkeiten des Lebens in der Nacht, von den Hirten, die suchten und das Kind, in dessen Augen für sie die göttliche Liebe leuchtete, schließlich fanden. Still war sie, diese Nacht und kalt, als die Hirten über ihre Schafe wachten, als sie ein Licht irritierte. Wann immer Gott durch seine Engel die Erde berührt, kommt Bewegung hinein. Und die Frage nach unserem ganz persönlichen Bethlehem, und wo ich mein Licht suche. Dr. Schwarz: „Hoffentlich können Sie alle mitgehen auf der Suche nach dem Kind in der Krippe in Bethlehem.“ Nicht immer sind unsere Wege klar, manchmal braucht es ein Herantasten, wenn wir im Dunkeln tappen, und es oft keinen Ausweg zu geben scheint. Dann ist es gut, innezuhalten und es auszuhalten, wenn wir im Schnee den Weg nicht gleich finden. Doch es wird unser Licht sein, der Augenaufschlag Gottes, dieses Kind in der Krippe, auf das wir hingehen und bei dem wir hoffentlich ankommen können in dieser Adventzeit.
Es gab Standing Ovations für die himmlische Musik und die bewegenden Worte.  Die liebevoll gerichteten Labestationen der katholischen Jugend vor der Kirche veranlassten anschließend noch etliche BesucherInnen, sich auch innerlich aufzuwärmen, um nachleuchten zu lassen, was an Licht und Tönen unsere Gemüter erhellt hat.
Ein wirklich herzliches Vergelt`s Gott allen fleißigen HelferInnen, denn ohne sie wäre so ein Großereignis gar nicht möglich! iLi