Organisation

Jahr des Glaubens 2012 - 2013

Akzente und Chancen im Jahr des Glaubens für die Dekanate

Dechantenkonferenz tagte im Bildungshaus Schloss Lužnica

Mitglieder der Dechantenkonferenz mit Bischof Schwarz (© Foto: Karl-Heinz Kronawetter)
Mitglieder der Dechantenkonferenz mit Bischof Schwarz (© Foto: Karl-Heinz Kronawetter)

Der zweite Teil der Dechantenkonferenz vom 21. bis 24. Jänner 2013  im Bildungshaus Schloss Lužnica war geprägt vom Jahr des Glaubens.

Die Türe das Glaubens steht offen

In einem Statement verwies der Projektleiter des Jahres des Glaubens, Dr. Karl-Heinz Kronawetter, auf das Apostolische Schreiben von Papst Benedikt XVI. Porta fidei vom 11. Oktober 2011. In diesem Schreiben, mit dem der Papst ein Jahr des Glaubens ausgerufen hat, hebt er vier zentrale Punkte hervor: In diesem Jahr sollen die inneren Quellen und Tankstellen christlichen Lebens, das Gebet und die Eucharistie  vertieft und neu erschlossen werden. Weiters geht es darum, den christlichen Glauben mit innerer Überzeugung anzunehmen und die grundlegenden Glaubensinhalte ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Dabei stellen die Texte des 2. Vatikanums und des Katechismus der Katholischen Kirche die zentrale Grundlage dar. Diese ersten drei Punkte münden schließlich in einen vierten Bereich, nämlich in ein glaubwürdiges Zeugnis der Liebe aus dem Glauben heraus.

Der Glaube entfaltet sich in der Vielfalt

Auf dieser Grundlage berichtete Dr. Kronawetter über die vielfältigen Schwerpunkte, die in den letzten Monaten in der Diözese Gurk gesetzt wurden. Dieser Rückblick wurde durch ein Statement von Dir. Marketz über die Schwerpunktaktion „verhüllen – enthüllen – entdecken“ und von Dr. Michael Kapeller zum Hör-Projekt „Unser Herz atmet mit dem Ohr – Hören und Glauben in vier Schritten“ ergänzt. Zudem brachten die Dechanten und Dechantenstellvertreter  weitere pfarrliche Akzente und Vorhaben zum Jahr des Glaubens ein.

>> zur Themenwebsite JAHR DES GLAUBENS

Der Glaube wird vor Ort erfahrbar

Den Nachmittag verbrachten die Dechanten in Zagreb. Das Ziel der Stadtbesichtigung war der Dom und dort das Grab des seligen Kardinals Alois Stepinac. In einer Führung durch den Dom wird Sr. Berislava auf die Bedeutung des seligen Kardinals für die Gläubigen Kroatiens hin. Bei der anschließenden Eucharistiefeier, der Kardinal Vinko Pulijc vorstand, erinnerte Bischof Schwarz daran, wie sehr Kardinal Stepinac die Kirche Österreichs geprägt hat. Denn auf dem Weg zum Begräbnis von Kardinal Stepinac verunglückte Kardinal König bei einem Autounfall schwer. Dieser Unfall bestärkte den Wiener Kardinal darin, sich noch stärker um die Kontakte nach Ost- und Südosteurpa zu bemühen. Am 24. Jänner 2013 fand die Dechantenkonferenz durch die Weitergabe zentraler diözesaner Informationen durch Dir. Mag. Franz Lamprecht, Mag. Edda Raunig, Waltraud Fischer und Ing. Wolfgang Otti seinen Abschluss.