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23.04.2012

Firmlingsprojekt in Villach

Junge Christen aus Kärnten (Dekanat Villach-Stadt) engagieren sich für Schülerinnen in Tansania

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Montag

23.04.2012

„Schön, dass wir helfen konnten!“

 
 
 

Veröffentlicht von:

Friends of Sanya Juu - Missionskloster Wernberg /

Firmlinge des Dekanats Villach-Stadt spenden € 2000 für Sanya Juu

Das Sozialprojekt der Firmgruppen des Dekanats Villach zugunsten der Secondary School Sanya Juu, Diözese Moshi, Tansania, wurde am 22. April mit einem Taizé-Gottesdienst in der Kirche St. Nikolai abgeschlossen. Dabei wurde der Vertreterin der „Friends of Sanya Juu“ eine Spende von € 2000 überreicht. Mit diesem Betrag kann vier bedürftigen tansanischen Schülerinnen ein Jahr lang der Schulbesuch finanziert werden. Teilnehmende Pfarren waren St. Nikolai, St. Martin, St. Jakob, St. Leonhard und Hl. Dreifaltigkeit.

Die Firmlinge haben in den vergangenen Monaten z. B. bei Pfarrcafés mitgearbeitet oder Palmbuschen verkauft und den Reinertrag für das Sozialprojekt zur Verfügung gestellt. „Es hat uns Spaß gemacht, für diesen guten Zweck beim Pfarrcafé mitzuhelfen“, stellt Victoria von der Pfarre Völkendorf fest. Und Frau Reichel, die Firmbegleiterin erzählt, dass nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Eltern beim Gottesdienst über das Projekt informiert wurden.

Auch in der Pfarre St. Martin haben die Firmlinge einige Male Pfarrcafés organisiert und durchgeführt. „Es macht Sinn, sich für diese tansanische Schule einzusetzen“, meint Max. „So bekommen diese Mädchen eine Chance – und sie nützen sie auch, wie uns die Fotos von erfolgreichen Absolventinnen gezeigt haben.“

In St. Nikolai wurden Palmbuschen gebunden und verkauft; der Reinertrag ging an das Sozialprojekt. Helga Korber, Koordinatorin des Sozialprojekts der Firmlinge und Vorstandsmitglied der „Friends of Sanya Juu“, resümiert: „Die Jugendlichen waren mit Begeisterung dabei!“ 

In der Vorbereitungsphase informierten Mitglieder des Vereins „Friends of Sanya Juu“ die Firmgruppen über die tansanische Schule. Die Jugendlichen waren beeindruckt vom Schulalltag an einer afrikanischen Secondary School (eine Reaktion lautete: „Ich könnte mir nicht vorstellen, so lange in der Schule zu sitzen“) und nützten die Gelegenheit, Fragen an die „Friends“ zu stellen („Warum ist das eine reine Mädchenschule?“). Vanessa (St. Nikolai) sprach wohl vielen Firmlingen aus dem Herzen, als sie sagte:

„Gut, dass die Mädchen diese Bildungschance bekommen und dadurch bessere Jobaussichten haben – und gut, dass junge Menschen aus Österreich ihnen dabei helfen!“.