Diözesanbischof
Dr. Alois Schwarz

Bischof Dr. Alois Schwarz

Et verbum caro factum est
Und das Wort ist Fleisch geworden

Anleitung

Sie haben Fragen oder Anregungen und wollen mit uns in Kontakt treten? Verwenden Sie einfach das Kontaktformular auf der rechten Seite, füllen Sie die Felder aus und klicken Sie auf “Senden“.

SCHLIESSEN

Kontakt

Ihre E-Mail an: Internetredaktion

02.10.2017

„Es wird hell, weil du da bist“.

Täglich geschieht Gutes durch Kirche und Caritas - Menschen setzen sich für andere ein, stehen einander bei, nehmen sich Zeit und schenken Zeit.

© UM

FOTOGALERIE
Multimediabereich ausblenden

Montag

02.10.2017

„Die Menschen sind der Schatz der Kirche“

 
 
 

Veröffentlicht von:

Pfarre Köttmannsdorf/Kotmara vas - UM

Dekanatstag Ferlach - Zeit und Kraft für das Wohl der Pfarrgemeinde - Treffen der PfarrgemeinderätInnen

Jedes Jahr im Herbst veranstaltet das Dekanat Ferlach schon traditionell den Dekanatstag in jeweils einer anderen Pfarre, um einen inhaltlichen Schwerpunkt zu setzen und einen Dialog und Austausch innerhalb des Dekanates zu ermöglichen.

Am Samstag, dem 30.9.2017, durfte die Pfarre Köttmannsdorf PfarrgemeinderätInnen zu inhaltlichen Impulsen, Gespräch und Austausch einladen. Nach einem gemütlichen Einstieg bei Kaffee und Kuchen (alle Pfarren haben dazu beigetragen) begrüßte Dechant Janko Krištof alle Anwesenden, mit Pfarrer Michael Joham wurden gemeinsam rhythmische Lieder gesungen. Danach folgte ein Impulsreferat mit Dr. Anna Hennersperger, Direktorin des Bischöflichen Seelsorgeamtes.

Im ersten Schwerpunkt des Nachmittags stärkte sie das Bewusstsein, welche wichtige Aufgabe PfarrgemeinderätInnen für das Leben in der Pfarre und für die Weitergabe des Glaubens haben. Wir alle sind ein Geschenk Gottes für die Lebendigkeit seiner Kirche hier vor Ort, in den Pfarren, im Dekanat und darüber hinaus. Alle Getauften sind berufen und Jede und Jeder ist begabt, eigenverantwortlich und mutig seine Fähigkeiten, seine Begabungen, sein Charisma einzubringen. Die Pfarre muss missionarisch bleiben - sie muss sich in einem ständigen Prozess der Erneuerung so formen und anpassen, dass sie eine offene Gemeinschaft bleibt oder wird, der sich alle Gott-Suchenden anschließen können.

Der zweite Teil diente dazu, PfarrgemeinderätInnen mit Hilfe von biblischen Texten und Glaubenserfahrungen den Mut und die Ermutigung für das Hier und Jetzt zu stärken und den Blick in die Zukunft zu lenken - nicht auf das, was nicht gelungen, sondern auf das, was auf fruchtbaren Boden gefallen ist und wächst. Aber ernten kann man nur dort, wo gesät und gepflanzt wurde. Dies zu tun, mit unseren Begabungen, unserem Charme, mit unser Freude am Glauben, mit dem Blick für das Ganze der Pfarre, dazu ermutigte uns Frau Dr. Hennersperger. Das „Fürchte dich nicht“ ist die Ermutigung zum Weitergehen - Grundlage dafür ist die Zusage seiner Gegenwart: „Ich bin da. Ich werde mit dir sein“ (Ex 3,14). Nach dem Referat lud Frau Dr. Hennersperger ein zum Gruppengespräch "Mut-Ermutigung" - "Was macht mir Mut? Woraus schöpfe ich Kraft und Hoffnung? ...".

Am Abend wurde eine Hl. Messe mit Beteiligung von vielen MinistrantInnen und SängerInnen des Dekanates gefeiert. Dechant Janko Krištof und Pfarrer Elmar Augustin zelebrierten sehr feierlich, Pfarrer Joham unterstützte das Musik-Jugendteam, an der Orgel spielte Professor Herbert Kapfer.

Zum Abschluss des Dekanatstages waren alle in den Pfarrhof zur Agape eingeladen. Ein warmer Ritschert und Brot erfreuten die Teilnehmer, bis in den späten Abend wurden Erfahrungen ausgetauscht und der sehr wohltuende Nachmittag reflektiert.

Ein herzliches Dankeschön der Referentin und allen, die zu diesem gelungenem "Tag der Begegnung" beigetragen haben.

 

„Wir bringen das Saatgut in die Erde,
das eines Tages aufbrechen und wachsen wird.
Wir begießen die Keime, die schon gepflanzt sind
in der Gewissheit,
dass sie eine weitere Verheißung in sich bergen.
Wir bauen auf Fundamente,
die auf weiteren Ausbau angelegt sind.

Wir können nicht alles tun.
Es ist ein befreiendes Gefühl,
wenn uns dies zu Bewusstsein kommt.
Es macht uns fähig,
etwas zu tun
und es sehr gut zu tun.

Es mag unvollkommen sein,
ein Schritt auf dem Weg,
aber es ist ein Beginn,
eine Gelegenheit für Gottes Gnade,
ins Spiel zu kommen
und den Rest zu tun.

Wir mögen nie das Endergebnis zu sehen bekommen,
doch das ist der Unterschied zwischen Baumeister und Arbeiter.
Wir sind Arbeiter, keine Baumeister.
Wir sind Diener, keine Erlöser.
Wir sind Propheten einer Zukunft,
die uns nicht allein gehört.

Oscar Romero, Erzbischof von El Salvador (1917-1980)