Diözesanbischof
Dr. Alois Schwarz

Bischof Dr. Alois Schwarz

Et verbum caro factum est
Und das Wort ist Fleisch geworden

Anleitung

Sie haben Fragen oder Anregungen und wollen mit uns in Kontakt treten? Verwenden Sie einfach das Kontaktformular auf der rechten Seite, füllen Sie die Felder aus und klicken Sie auf “Senden“.

SCHLIESSEN

Kontakt

Ihre E-Mail an: Referat für Pilgern und Reisen

“Wende deine barmherzigen Augen uns zu”, © Foto: KH Kronawetter / Internetredaktion

05.07.2015

Barmherzige Augen

Rückschau auf die Dreiländerwallfahrt 2015 auf den Monte Lussari / Maria Luschari / Svete Višarje, die ganz im Zeichen der Barmherzigkeit stand.

EINLEITUNG

05.07.2015

Dreiländer-wallfahrt 2015

auf den Monte Lussari / Maria Luschari / Svete Višarje stand ganz im Zeichen der Barmherzigkeit.

Fotos: Karl-Heinz Kronawetter / Internetredaktion

FOTOGALERIE
Multimediabereich ausblenden

Sonntag

05.07.2015

“Wende deine barmherzigen Augen uns zu”

 
 
 

Veröffentlicht von:

Internetredaktion/KHK

Dreiländerwallfahrt 2015 auf den Monte Lussari / Maria Luschari / Svete Višarje stand ganz im Zeichen der Barmherzigkeit

Der Erzbischof von Udine, Mons. Andrea Bruno Mazzocato, hielt die Predigt bei der Dreiländerwallfahrt 2015, © Foto KH Kronawetter / Internetredaktion

Der Erzbischof von Udine, Mons. Andrea Bruno Mazzocato, hielt die Predigt bei der Dreiländerwallfahrt 2015 (© Foto: KH Kronawetter / Internetredaktion)

Am 4. Juli 2015 war es wieder so weit: Alle drei Jahre machen sich Wallfahrer und Wallfahrerinnen aus Kärnten, Slowenien und Friaul auf den Weg hinauf zum Marienheiligtum auf den Luschariberg im Grenzgebiet von Kärnten, Slowenien und Friaul, um dort gemeinsam und vielsprachig miteinander Gottesdienst zu feiern. Die Heilige Messe im Rahmen der diesjährigen Dreiländerwallfahrt wurde bei prächtigem Bergwetter 1790 Meter über der Adria im Freien gefeiert.

Mons. Andrea Bruno Mazzocato, der Erzbischof von Udine, stand der Feier vor und hielt auch die Predigt, die eine spirituelle Einstimmung auf das kommende Heilige Jahr der Barmherzigkeit war, das Papst Franzikus für 2016 ausgerufen hat. Gemäß dem Motto der diesjährigen Dreiländerwallfahrt „Mit Maria Jesus finden - Das Antlitz der Barmherzigkeit“ sprach Erzbischof Mazzocato: „Begeben wir uns auf den Weg unter den barmherzigen Augen Marias. Sie führt uns mit mütterlichem Feingefühl dem Angesicht der Barmherzigkeit entgegen.“ Von diesem Wallfahrtsorte aus, der idealerweise drei Völker vereine, „rufen wir durch die Fürsprache Marias die Barmherigkeit Gottes für ganz Europa an“, sagte der Erzbischof von Udine. Die europäischen Völker und ihre Regierungen „müssen ihre Herzen der Barmherzigkeit Gottes öffnen, damit sie jene menschliche Sensibilität entwickeln, um verstehen zu können, wie man das Leben, die Person, die Angehörigen, die Familie, die heranwachsenden Kinder respektieren soll“, so der Erzbischof. Ohne die Barmherzigkeit Gottes und Marias im Herzen werde der Mensch kalt. Der Heilige Geist möge allen neue Kraft schenken, damit sie mehr Barmherzigkeit, Respekt und Mitgefühl jenen gegenüber zeigen, die leiden und schutzlos sind, lautete der abschließende Segenswunsch von Erzbischof Mazzocato.

Die Kärntner Wallfahrer/-innen wurden von Ordinariatskanzler Mons. Jakob Ibounig angeführt. Er hielt in Vertretung von Diözesanbischof Alois Schwarz eine dreisprachige Grußadresse und sprach auch gemeinsam mit dem neuen Erzbischof von Ljubljana, Mons. Stanislav Zore, und Erzbischof Mazzocato das große „Gebet zur Königin der Völker Europas“.

Aus Kärnten waren auch zwei Busse mit Wallfahrern und Wallfahrerinnen angereist. Sie wurden von Diakon Siegfried Muhrer und Pater Reinhold Ettel begleitet. Pilgerreferent Roland Stadler führte eine größere Gruppe von "Fußpilgern" den alten Pilgerweg hinauf. Pfarrer Josef Allmaier war mit einer Gruppe aus dem oberen Drautal mit dem Rad gekommen, und auch Pfarrer Schinegger aus der Villacher Pfarre St. Leonhard konnte ein größere Gruppe zur Teilnahme motivieren.
Ingrid Quendler aus Friesach las die deutschsprachige Lesung. Heidelore Binder aus der Klagenfurter Dompfarre überbrachte bei der Gabenprozession einen Geschenkskorb mit Kärntner Spezialitäten.