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21.01.2018

Gospel-Messe in Köstenberg

Am Sonntag, dem 21.1.2018, wurde die Heilige Messe von einem Gospel-Trio musikalisch gestaltet.
Fotos:  Edith Strauss

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Sonntag

21.01.2018

Gospel-Messe in Köstenberg

 
 
 

Veröffentlicht von:

Pfarradmin / ESt

Am Sonntag, dem 21.1.2018, wurde die Heilige Messe von einem Gospel-Trio musikalisch gestaltet.

Gruppenfoto Trio "Father and Suns" und Kulturreferent Dietmar Piskernik, Gemeinde Velden a.W., © Foto Edith Strauss

Gruppenfoto Trio "Father and Suns" und Kulturreferent Dietmar Piskernik, Gemeinde Velden a.W. (© Foto: Edith Strauss)

Kulturreferent Dietmar Piskernik hat die Musiker in die Kirche eingeladen und mit allen seinen runden Geburtstag gefeiert.

Folgende Songs waren zu hören:

  • Einzug: Don’t knock
  • Kyrie: Kyrie eleison
  • Gloria: Glory, glory
  • Nach der Lesung: Hallelujah
  • Nach den Fürbitten: Vielleicht
  • Sanctus: Singin‘ Holy
  • Kommunion: Oh happy day
  • Auszug: Gospel-Medley

 

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 1,14-20.

Nachdem man Johannes den Täufer ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her. Sofort rief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.

 

In der Predigt sprach Pfarrer Scheriau zum Thema Netz und Sicherheit.

Im Evangelium war zu hören, dass die zukünftigen Apostel Jesus auf seinen Zuruf hin sofort gefolgt sind und ihre Netze zurück gelassen haben.

Die Netze der Fischer und der Trapezkünstler haben auf den zweiten Blick viel gemeinsam. Der Künstler wird im Falle des Sturzes aufgefangen und das schlimmste wird so verhindert. Das Netz des Fischers garantiert ihm die Versorgung seiner Familie und somit Wohlergehen für sich und die Seinen.Mit der Aufgabe des Fischerberufes haben sie gleichzeitig ihre Familien verlassen und auch ihr Anrecht auf spätere Versorgung im Alter aufgegeben.

Wir heutigen Menschen nutzen alle möglichen Netze und Netzwerke im sozialen und medialen Bereich, wir alle kennen die Netzwerke in der Arbeitswelt, unter den Jugendlichen, usw. Und wir wissen auch um die Vergänglichkeit dieser vorgegaukelten Sicherheit. Denn wir wissen heute nicht, ob unser Beruf in zwanzig Jahren noch gefragt ist, wir wissen nicht, ob wir im Alter allein und selbstbestimmt leben können oder ob wir auf die Pflege durch andere angewiesen sein werden. Manchmal müssen wir im Leben auch das sichere Netz verlassen und springen. Jesus Christus gibt uns zu verstehen, dass wir uns seiner Obhut anvertrauen dürfen und dann sicher auf unserem Lebensweg unterwegs sind. Wenn wir uns nur auf unsere Freunde verlassen, können wir stürzen und fallen. Gott jedoch fängt uns auf, auch wenn wir dunkle Stunden erleiden. Wir können nicht tiefer fallen als in das Netz, das Jesus Christus für uns bereit hält. Er erwartet uns, wenn unser irdisches Leben vorbei ist. Folgen wir ihm nach, denn er ist derjenige, der immer da war, immer da ist und immer da sein wird, jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Nach der Heiligen Messe gaben die Künstler noch einige Zugaben, sehr zur Freude des Jubilars und des Publikums.

Es war ein schöner milder Wintertag, der blaue Himmel und der Sonnenschein haben alle eingeladen, noch ein wenig zu verweilen, miteinander zu sprechen, Neuigkeiten auszutauschen und dem Jubilar für diese stimmungsvolle und bereichernde Heilige Messe zu danken.

 

Bericht:  Edith Strauss