Organisation

Katholischer Akademikerverband

Ökumenischer Kirchenspaziergang 2012

Im Geben und Nehmen füreinander öffnen

Gemeinsam betend durch Klagenfurt (© Foto: KAV, Wurzer)
Gemeinsam betend durch Klagenfurt (© Foto: KAV, Wurzer)

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen (traditionell vom 18. bis 25. Jänner) ist sichtbarer Ausdruck weltweiter ökumenischer Verbundenheit. Über alle Grenzen hinweg verbindet sie Konfessionen und Kulturen. In der Gebetswoche wird erkennbar, dass die Kirchen jenseits aller Unterschiede eine spirituelle Mitte haben, die im gemeinsamen Beten und gottesdienstlichen Feiern erlebbar wird. Im Rahmen der Gebetswoche laden die christlichen Kirchen Klagenfurts, der Katholische Akademikerverband und das Katholische Bildungswerk zum Ökumenischen Kirchenspaziergang ein:

„Ökumenischer Kirchenspaziergang 2012“
Freitag, 20. Jänner 2012, von 18.00 bis 20.00 Uhr

Treffpunkt: Evangelische Johanneskirche, Martin-Luther-Platz 1, Klagenfurt (weiterer Wegverlauf: Katholische Marienkirche, Benediktinerplatz – Altkatholische Markuskirche, Kaufmanngasse – Domkirche, Lidmanskygasse (Abschluss und Agape)

Unter dem Motto „Wir werden alle verwandelt durch den Glauben an Jesus Christus“ (1 Kor 15,51-58) werden Angehörige der Katholischen, Evangelischen, Altkatholischen, Rumänisch-orthodoxen, Serbisch-Orthodoxen Kirche sowie die Koptischen Christen und die Kroatische Kath. Mission gemeinsam durch Klagenfurt spazieren und an den einzelnen Stationen gemeinsam beten. Der Ökumenische Kirchenspaziergang in Klagenfurt soll ein sichtbares Zeichen sein, dass bei allen Unterschieden die christlichen Kirchen an einen gemeinsamen Gott und eine gemeinsame Grundlage glauben.

Gebetswoche 2012: Die Christen in Polen rufen zur Einheit auf

„Wenn wir um die sichtbare Einheit der Kirche beten und diese aufrichtig anstreben, werden wir und unsere kirchlichen Traditionen verändert werden, verwandelt und Christus ähnlicher. Das ist eine aufregende Vision, aber sie erfüllt uns vielleicht auch mit Furcht. Die Einheit ist nicht nur eine „behagliche“ Idee von Freundlichkeit und Zusammenarbeit. Sie erfordert vielmehr auch den Willen, sich auf einen Wettbewerb einzulassen und dabei auch etwas abzugeben. Wir müssen uns im Geben und im Nehmen füreinander öffnen.“ (Arbeitsgruppe aus Vertretern der Röm-kath. Kirche, der Orthoxoden Kirche sowie der Alt-Katholischen Kirche und den protestantischen Kirchen Polens)