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Internetredaktion der Diözese Gurk

Entfernungen verrringern

In Rahmen der Diözesanpartnerschaft waren SchülerInnen aus der bosnischen Stadt Zenica zu Gast in Kärnten

Die Gruppe aus Bosnien im Gurker Stiftshof: Prof. Alisa Teskeredzic (7. v. links), Dir. Haber und Dir. Gavran (rechts) (© Foto: RG/ORG St. Ursula Klagenfurt)
Die Gruppe aus Bosnien im Gurker Stiftshof: Prof. Alisa Teskeredzic (7. v. links), Dir. Haber und Dir. Gavran (rechts) (© Foto: RG/ORG St. Ursula Klagenfurt)

Im Rahmen der Diözesanpartnerschaft der Diözese Gurk mit der Erzdiözese Sarajevo besuchten vom 21. – 27. 4. 15 Schülerinnen und Schüler aus Zenica (rund 70 km nördlich von Sarajevo) mit ihrem Direktor und einer Deutschprofessorin das Bischöfliche Gymnasium St. Ursula in Klagenfurt. Untergebracht waren die Gäste bei Familien der Schülerinnen und Schüler. Auf dem Programm standen Unterrichtseinheiten genauso wie Besuche in Gurk, am Magdalensberg, im Bischofshaus oder in Graz. Die Gäste aus Bosnien – sie haben auch Deutsch als Unterrichtsfach – waren beeindruckt von vielem Neuen, das sie kennengelernt haben.

Aber auch das Gymnasium St.Ursula konnte neue Erfahrungen machen über junge Menschen in einem Land, das vor 20 Jahren noch Kriegsgebiet war, und wo gerade für Jugendliche die Zukunftsperspektiven nicht immer „rosig“ sind. Direktor Dragan Gavran gab seiner Hoffnung Ausdruck, als er sagte: „Wir müssen unseren Schülern zeigen, dass es Menschen in Europa gibt, die sich mit uns solidarisch zeigen, die uns nicht vergessen haben.“
Für Direktor Kurt Haber vom Bischöflichen Gymnasium ist dieser Schüleraustausch ein kleiner Beitrag, „die Entfernung zwischen Klagenfurt und Sarajevo, die in den Köpfen eine weitaus größere ist als in der Realität, zu verringern.“ Dies ist vor allem dadurch möglich, dass Menschen einander kennen lernen und die Lebenswelten des jeweils anderen wahrnehmen.
Daher wird bereits im Herbst des kommenden Schuljahres eine Kärntner Schülergruppe nach Bosnien fahren, um vor Ort Neues kennen lernen zu können.