Spurensuche Fastenzeit - ein geistlicher Impuls von Sr. Regina Kaltenegger sa für den Aschermittwoch 2012
Wegkreuze lassen uns innehalten ... (© Foto: Johannes Pichler / Regenbogen)
Die Liturgie des Aschermittwochs steht im Zeichen des Kreuzes.
Was sagt mir das Kreuzzeichen? Ist es ein Ärgernis für mich wie für die meisten Menschen zur Zeit der Urkirche, oder kann ich darin Jesu Hingabe bis zum Äußersten erkennen und es als Zeichen der Erlösung annehmen?
Wie begleitet es mich im Alltag? Was bedeutet es mir, mich damit zu bezeichnen?
Das „kleine Kreuzzeichen“ auf Stirn, Mund und Brust wird oft mit dem Lied von Sepp Faist verbunden: „Ich denke an dich, ich erzähle von dir, ich spüre, du bist bei mir.“
Gegensätze vereinen ...
Beim „großen Kreuzzeichen“, von der Stirn in die Leibmitte und von der linken zur rechten Schulter, beten syrische Christen:
„Im Namen des Vaters, der uns ausgedacht und geschaffen hat, und des Sohnes, der in die Tiefe unseres Menschseins hinabgestiegen ist, und des Heiligen Geistes, der das Linke zum Rechten wendet, der das Unbewusste und Unbekannte in uns verwandelt, dass es ausgerichtet wird auf Gott.“
Kann ich ja sagen zur Einladung, in den Wochen bis Ostern das Geheimnis der Liebe Gottes in Passion und Auferstehung Jesu Christi tiefer kennen zu lernen?

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