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10.07.2012

Diözese Gurk bilanziert 2011 positiv – Sparkurs greift

 
 
 

Veröffentlicht von:

Pressestelle der Diözese Gurk

Mag. Franz Lamprecht, Finanzkammerdirektor und Ökonom der Diözese Gurk, © Foto Internetredaktion / KH Kronawetter

Mag. Franz Lamprecht, Finanzkammerdirektor und Ökonom der Diözese Gurk (© Foto: Internetredaktion / KH Kronawetter)

Klagenfurt, 10. 7. 12 (pgk). Eine positive Finanzbilanz kann die Diözese Gurk für das Jahr 2011 vorweisen: Einnahmen in der Höhe von € 31.805.062,71 stehen Ausgaben in der Höhe von € 30.927.741,88 gegenüber. Dies geht aus dem nun vorgelegten Finanzbericht der Diözese Gurk für das Jahr 2011 hervor. 75 Prozent der Gesamteinnahmen, nämlich rund € 23,8 Mio., stammen aus dem Kirchenbeitrag. Auf der Ausgabenseite bildet der Aufwand für Personalkosten für die 231 Priester und 700 Laienmitarbeiterinnen und Laienmitarbeiter der Diözese mit rund € 20,9 Mio. die größte Ausgabenposition.
Für Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten an Kirchen und kirchlichen Profangebäuden wurden 7,7 Mio. Euro aufgewendet. Rund 6,8 Mio. Euro stammten dabei aus kirchlichen Mitteln. Die öffentliche Hand hat die insgesamt 230 Sanierungsprojekte mit 0,9 Mio. Euro gefördert. Der Vorsorge für die Priesterpensionen, für die die Diözese zur Gänze aufkommen muss, sowie der Rücklage für kirchliche Bauprojekte konnten im Jahr 2011 insgesamt 877.320,83 Euro zugeführt werden.

Mag. Franz Lamprecht, Finanzkammerdirektor und Ökonom der Diözese Gurk, dankt den Kärntner KirchenbeitragszahlerInnen in besonderer Weise für ihre „Wertschätzung der Arbeit der Katholischen Kirche“ und weist darauf hin, dass die Ausgaben zur Erhaltung der 1.000 Kirchen und der rund 600 kirchlichen Profangebäude in Kärnten „nicht nur zur Arbeitsplatzerhaltung im Baugewerbe beitragen, sondern auch den Bestand von einzigartigen Kulturgütern, die unser Land prägen und für Bewohner und Gäste so attraktiv machen, sichern“. Um sicher zu stellen, dass hinkünftig auch mit Blick auf die demografische und gesellschaftliche Entwicklung die kirchlichen Dienste in der Seelsorge sowie auf sozialem und pädagogischen Gebiet verlässlich bereit gestellt werden können, sei vor drei Jahren ein Sparkurs in der Diözese Gurk eingeleitet worden. Dieser zeige bereits erste Erfolge. „So konnten beispielsweise durch Aufgabenumschichtungen, Abbau von Doppelgleisigkeiten und Einsparungen in der Verwaltung, die Personalaufwendungen im Laienbereich auf dem Stand von 2009 gehalten werden, ohne Leistungen zu kürzen“, betont Lamprecht. Es sei besonders erfreulich, so der Finanzkammerdirektor, „dass der Aufkommensrückgang beim Kirchenbeitrag, der durch den Missbrauchsskandal und die damit verbundene Austrittswelle im Jahr 2010 ausgelöst wurde, wieder ausgeglichen werden konnte“.
Im Jahr 2011 haben in Kärnten insgesamt 3.345 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft gearbeitet.
 

Vorwort - Leitbild - Zahlen und Fakten - Übersicht Einnahmen und Ausgaben -Kirchenbeitrag als akzeptierter Solidarbeitrag - Zweckwidmung des Kirchenbeitrages - Hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - Ehrenamtlicher Dienst - Dank