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27.06.2011

Bischof Schwarz: Hl. Hemma hat auch heute große Vorbildfunktion

 
 
 

Veröffentlicht von:

Pressestelle der Diözese Gurk

Neuer Bildband „Dom zu Gurk“ ab sofort im Domladen erhältlich

Bischof Schwarz, Stiftspfarrer Kalidz und Autorin Pörnbacher präsentieren den neuen Bildband., © Foto Werner Probst

Bischof Schwarz, Stiftspfarrer Kalidz und Autorin Pörnbacher präsentieren den neuen Bildband. (© Foto: Werner Probst)

Klagenfurt, 27. 6. 11 (pgk). Beim heutigen Festgottesdienst anlässlich des Hemmatages im Dom zu Gurk hat Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz dazu aufgerufen, am Evangelium und am Vorbild der heiligen Hemma Maß zu nehmen. „Die hl. Hemma war eine große Frau, die sich mit besonderer Leidenschaft dafür einsetzte, dass es ein gutes Miteinander im Land gab“, sagte der Kärntner Bischof beim Festgottesdienst, den er gemeinsam mit dem Gurker Domkapitel feierte. „Wir leben auch heute von der Großzügigkeit der heiligen Hemma und haben dieses Erbe gut zu verwalten“, so Bischof Schwarz. Wenn die Katholische Kirche heute in vielfacher Weise Kärnten gestalte, dann brauche es dazu die Fürsprache und das Vorbild der hl. Hemma. Aufgabe der Kirche sei es, „den Himmel offen zu halten und die irdischen Dinge nicht zu wichtig zu nehmen“. Gurk sei, so Bischof Schwarz, durch die heilige Hemma ein „heiliger Ort, an dem gebetet und Glaube sichtbar wird“.
Die mehr als 3.000 MitarbeiterInnen der Katholischen Kirche Kärnten würden sich, so der Kärntner Bischof, in den verschiedensten Bereichen für die Menschen dieses Landes einsetzen. In Gurk beispielsweise sei dies mit Blick auf die Orientierungstage der Einsatz für junge Menschen, während im Hemma-Haus in Friesach der Einsatz für Alte und Notleidende im Mittelpunkt stünde. „Durch die 16 Katholischen Privatschulen fördert die Kirche in besonderer Weise die intellektuellen und emotionalen Begabungen von Kindern und Jugendlichen“, so Bischof Schwarz. Die Kirche setze sich für eine „besondere Qualität des Mensch-Seins aus der Berufung durch Gott“ ein, sagte der Kärntner Bischof.
Im Anschluss an den Festgottesdienst präsentierte Bischof Schwarz gemeinsam mit Stiftspfarrer Msgr. Mag. Gerhard Christoph Kalidz den neuen, 96 Seiten starken Bildband „Dom zu Gurk“ mit 120 Farbbildern (€14,90). Bischof Schwarz bezeichnete die Publikation, die von Mag. Julia Pörnbacher textlich gestaltet wurde, als „Kunstwerk und Sinfonie der Bilder des Gurker Domes“. Der Kärntner Bischof würdigte die „sehr gelungene Aufbereitung“ und dankte Stiftspfarrer Kalidz für dessen „Initiative und Konsequenz“. Bischof Schwarz zeigte sich zuversichtlich, dass diese neue Publikation dazu beitragen werde, „den Dom neu zu sehen“.
Bei der Buchpräsentation wurden auch Hemma-Statuen der Grödener Holzschnitzer Anselmo und Christian Plancker in fünf Größen von 15 bis 60 cm vorgestellt. Diese Statuen sind ebenso wie der neue Bildband im Domladen in Gurk erhältlich.