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27.06.2017

Bischof Schwarz bei Hemmafest: Heilige Hemma ist Vorbild für Handeln in Eigenverantwortung

 
 
 

Veröffentlicht von:

Pressestelle der Diözese Gurk

© Foto Internetredaktion / KHK

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Klagenfurt, 27. 6. 17 (pgk). Für einen „klaren Gegenpol zur Steigerungslogik unserer durch Technik, Konsum und Mobilität geprägten Gesellschaft“ hat sich Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz beim Festgottesdienst im Rahmen des Hemmafestes in Gurk ausgesprochen. Die hl. Hemma sei, so der Kärntner Bischof, nicht nur ein „großes Vorbild im Glauben“, sondern in besonderer Weise auch „Fürsprecherin für eine neue Qualität der Weltbeziehung“. Die Landesmutter von Kärnten habe für Menschen gesorgt, „indem sie für den Himmel gebaut hat“, sagte Bischof Schwarz mit Verweis auf die vielen Menschen, die über Jahrhunderte hinweg den Dom zu Gurk als „Ort des gebauten Glaubens“ aufsuchen, um die Fürsprache der hl. Hemma und die liebende Zuwendung Gottes zu erbitten. Für die Menschen zu Lebzeiten der hl. Hemma sei Religion im Alltag „tief verwurzelt“ und Gott „fixer Bestandteil der Welt und Ankerpunkt ihrer Weltinterpretation“ gewesen. Heute gehe es den Menschen zunehmend um Individualität und Eigenständigkeit, „Gott wird im Alltag vielfach nicht mitbedacht“, so der Kärntner Bischof. Menschen würden sich heute „immer mehr von außen, von Technik, von Online-Vernetzung fremdbestimmen lassen“, sagte Bischof Schwarz und warnte davor, „dabei das Gefühl und die Empfindung für sich selbst zu verlieren“. Es bestehe die Gefahr, dass die hohe Intelligenz des Internets und der Technik sich vom Bewusstsein abkopple und das Leben zur Datenverarbeitung werde. Er sei, so Bischof Schwarz, „froh und dankbar“, dass sich so viele Menschen am Hemmatag nach Gurk begeben und mitten im Alltag den Lobpreis Gottes feiern. Mit der hl. Hemma als Vorbild könne ein „Handeln in Eigenverantwortung, geprägt von einem aufrechten Herzen, gelingen, in dem der Mensch wieder verstärkt sich selbst und Gott wahrnimmt, im Wissen, dass jeder Mensch Ebenbild Gottes ist“.