Diözesanbischof
Dr. Alois Schwarz

Bischof Dr. Alois Schwarz

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Barben, © Foto: Gert Strießnig

Barben (© Foto: Gert Strießnig)

Der Längsee

Der Längsee liegt in einer der schönsten Landschaften unserer Heimat, die bedingt durch das dort vorhandene Grundgestein, wie Dolomit, Mergel, Phyllit etc. kuppenförmig ausgebildet ist, auf deren Höhen kleine Wallfahrtskirchen zum See blicken.
Die Seen der Eiszeit sind verschwunden, nur der Längsee, der in vorgeschichtlicher Zeit eine Länge von ca. 3,5 km und eine Breite von über 1 km hatte, blieb bestehen.
Schon damals schätze man den Fischreichtum des Gewässers. So ist auch verständlich, dass es zu grauer Vorzeit Spuren menschlicher Siedlertätigkeit gibt. Z. B. wird heuer ein Einbaum (Vorläufer des heutigen Fischerbootes) aus dem Längsee geborgen.

Heute hat der Längsee eine Länge von ca. 1300 m und eine Breite von ca. 820 m. Die Tiefe beträgt ca. 21 m. Durch die geografische Seehöhe von 550 m ist er ein ideales Fischwasser für Raubfische, wie Zander, Waller, Hecht etc., bzw. Friedfische wie Karpfen, Schleie, Praxen, Barsch etc.
Unsere Bemühungen liegen darin, die Ufer möglichst naturbelassen zu erhalten und ein großes Augenmerk auf den großen Seerosen- und Schilfgürtel zu legen. Diese Biotope sind Grundlage für viele seltene Vogelarten, Insekten, Amphibien etc., die das Fischen am Längsee zu einem allumfassenden Naturerlebnis werden lassen.

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