Diözesanbischof
Dr. Alois Schwarz

Bischof Dr. Alois Schwarz

Et verbum caro factum est
Und das Wort ist Fleisch geworden

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Jagd

 
 
 

Gams, Staudach, Juni 2005, © Foto: Tschernig

Gams, Staudach, Juni 2005 (© Foto: Tschernig)

Der Jagdbetrieb des Bistums Gurk ist auf eine Ausgewogenheit zwischen Wild und Wald ausgerichtet.
Der Hege des Wildes gilt besondere Aufmerksamkeit.  Es geht darum, die Ansprüche einer durch den Menschen kultivierten Landschaft mit den Bedürfnissen der Wildtiere auszubalancieren. Das zur Verfügung stellen eines ungestörten Lebensraumes für  das Wild ist selbstverständlich gegeben. Die Aufstellung der Fütterungen nach einem großräumigen, wildökologisch ausgerichteten und erprobten Konzept ermöglicht dem Wild einen entsprechenden Lebensraum. Aus diesem Grund befinden sich die so genannten Lenkungsfütterungen an der oberen Waldgrenze. Die Tiere bleiben  - vor allem im Winter - in der Nähe dieser Fütterungen und somit kann der Wildschaden im nutzbaren Wirtschaftswald in Grenzen gehalten werden.


In der Jagd selbst wird darauf geachtet, dass die Tiere der Altersmittelklasse geschont werden. Das entspricht den natürlichen, wildbiologischen Grundsätzen. Sehr junge, schwache Tiere und sehr alte, aber auch kränkliche Tiere werden erlegt. Da die natürlichen Feinde wie Luchs oder Bär in dieser Region fehlen, sorgt das Bistum Gurk in seinem Jagdgebiet, dass diese Balance hergestellt wird.


Der Jagdbetrieb des Bistums Gurk sieht sich auch im Leitbild der Kärntner Jäger in deren Ansichten über die Jagd und die Tätigkeit der Jägerinnen und Jäger vertreten. 

Im Bistum Gurk wird auch Wildbretverkauf angeboten. 

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