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Dr. Alois Schwarz

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Freitag

03.11.2017

Bischof Schwarz: Fragen der Menschen kennen und ihnen bei Antworten helfen

 
 
 

Veröffentlicht von:

Pressestelle der Diözese Gurk

Festakt anlässlich des Abschlusses des Reformationsgedenkjahres in Villach

Feierten den Abschluss des Reformationsgedenkjahres in Villach: Bischof Schwarz mit Superintendent Manfred Sauer und  Superintendentialkuratorin Helli Thelesklav , © Foto Helmuth Weichselbraun

Feierten den Abschluss des Reformationsgedenkjahres in Villach: Bischof Schwarz mit Superintendent Manfred Sauer und Superintendentialkuratorin Helli Thelesklav (© Foto: Helmuth Weichselbraun )

Klagenfurt, 3. 11. 17 (pgk). Auf das „gute und konkurrenzlose Miteinander“ der Katholischen und der Evangelischen Kirche in Kärnten hat Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz kürzlich in seinem Grußwort beim Festakt im Villacher Congress Center anlässlich des Abschlusses des Reformationsgedenkjahres hingewiesen und in diesem Zusammenhang auch „das gemeinsame, achtsame und wertschätzende Gedächtnis der Reformation“ gewürdigt. Er sei dankbar, so der Kärntner Bischof, dass die Katholische und die Evangelische Kirche „gemeinsam mit einer christlichen Stimme in diesem Land sprechen“. Mit Blick auf die „großen sozialen und politischen Herausforderungen unserer Zeit“ seien die Kirchen heute „in besonderer Weise dazu aufgerufen, die Fragen der Gegenwart zu stellen und bei den Lösungen und Antworten mitzuhelfen“. Die Fragen würden beispielsweise lauten: „Wie kann Versöhnung unter den Völkern erreicht werden? Wie kann Europa ein Kontinent des Friedens bleiben mit einer Perspektive der Hoffnung und Zuversicht? Wo finden Menschen einen sicheren Ort für die Gestaltung ihres Lebens? Wer stillt den Hunger und den Durst der Bedürftigen? Wer steht den Verzweifelten bei?“ Bei all diesen Fragen seien der christliche Glaube und das Evangelium als Programm der Hoffnung hilfreich. „Wir haben ein Lebensprogramm mit der Zusage, dass der Tod das Sterben beendet, aber nicht das Leben“, sagte der Kärntner Bischof. Das Evangelium sei ein tiefer Trost in Schuld und Not, in Krankheit und drohender Todesnähe. Aus dem Glauben an die uneingeschränkte Liebe Gottes heraus würden sich die christlichen Kirchen „mit der ganzen Kraft des Herzens und in sozialer Liebe zu den Menschen auch im säkularen Staat einbringen“. So sei neben der Dialogökumene gleichsam auch eine Sozialökumene entstanden, die den christlichen Kirchen, „in ökumenischer Verbundenheit ein neues Gesicht gibt – ein Gesicht der Mitmenschlichkeit, der Nächstenliebe, der Menschenwürde und der Gottverbundenheit“. „Ich träume davon, dass wir sagen: Wenn es schon Industrie 4.0 gibt, dann sind wir in Zukunft Kirche 5.0“, so der Kärntner Bischof.